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Chicago: Sojakurse steigen auf 16-Monatshoch

02.10.2019 (AMI) – China hat erneut größere Mengen US-Soja gekauft. Das stimmt den Markt hinsichtlich der anstehenden Verhandlungsgespräche optimistisch. Weitere Unterstützung bringen die USDA-Vorratsschätzung und der zögerliche US-Erntebeginn.

Die Sojabohnen an der Börse in Chicago haben in den vergangenen beiden Handelstagen kräftig an Wert gewonnen. Zuletzt erreichten sie einen Schlussstand von umgerechnet 310 EUR/t, was einem Plus von 11 EUR/t zur Vorwoche entspricht und das höchste Kursniveau seit Juni 2018 darstellt. Gleich mehre Faktoren bringen den Notierungen aktuell Unterstützung: China hat erneut eine größere Menge Sojabohnen aus den USA gekauft, insgesamt 600.000 t zur Lieferung im Zeitraum November bis Januar. Die Käufe fanden im Rahmen eines zollfreien Kontingents statt, das chinesischen Importeuren zugeteilt wurde, um diese Woche bis zu 2 Mio. t kaufen zu können. Bereits in der vergangenen Handelswoche hatten die Chinesen mehr als 1 Mio. t US-Soja kontrahiert, Marktteilnehmer sprechen von der größten Kaufwelle seit Juni 2019. Weiter Unterstützung erhielten die Sojabohnenkurse im Wochenverlauf durch einen schleppenden Start der US-Sojabohnenernte sowie durch eine USDA-Vorratsschätzung, die unter den Erwartungen des Marktes ausfiel.

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Beitrag von Steffen Kemper

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