Deutschland | Milchdauerwaren | Preise

Preisstabilisierung bei Vollmilchpulver

10.10.2019 (AMI) – In der ersten Oktoberhälfte haben sich die Preise für Vollmilchpulver auf dem zuvor erhöhtem Niveau stabilisiert. Das Neugeschäft fand zumeist am europäischen Binnenmarkt statt. Drittlandsexporte kamen weiterhin nur in sehr überschaubarem Rahmen zu Stande.

Bei Vollmilchpulver war Anfang Oktober ein stetiges Neugeschäft zu verzeichnen. Die europäischen Industriekunden deckten sich dabei weiter sowohl mit Ware für kurzfristige Lieferungen in den nächsten drei Monaten als auch für spätere Termine ein.

Weitere Preisanhebungen konnten die Anbieter dabei aber zuletzt nicht mehr umsetzen. Die Preise im Neugeschäft stabilisierten sich so auf dem in den Vorwochen erhöhten Niveau. Am Weltmarkt war Ware aus der EU mit dem heimischen Preisniveau nur bedingt wettbewerbsfähig. Neue Abschlüsse mit Käufern aus Drittländern blieben damit überschaubar.

Wie entwickelten sich die weiteren Teilmärkte für Butter, Käse sowie Magermilch- und Molkenpulver? Eine aktuelle Einschätzung der Lage am Milchmarkt in Deutschland lesen Sie im Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern sich noch heute Ihren Zugang zum Expertenwissen!

Beitrag von Andreas Gorn

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Europa | Kartoffeln | Ernte

Kleine EU-Kartoffelernte

22.10.2019 (AMI) – Erneut führen Dürre und Hitze 2019 zu einer vergleichsweise kleinen Kartoffelernte innerhalb der EU.  Mehr

Deutschland | Rinder | Erzeugung

Rinderschlachtungen zeitweise auf Vorjahresniveau

18.10.2019 (AMI) – Nachdem die Zahl der bundesweit geschlachteten Rinder bereits im Juli leicht über Vorjahresniveau lag, wurden auch im August moderat mehr Rinder geschlachtet als noch 2018.  Mehr

Deutschland | Schweine | Erzeugung

Bislang weniger Schweine geschlachtet

18.10.2019 (AMI) – Erstmals in diesem Jahr lagen die monatlichen Schweineschlachtungen im August geringfügig über den Werten des Vorjahres. Allerdings ändert dies nichts an der insgesamt eher knappen Versorgungslage und den deutlichen rückläufigen Schlachtzahlen.  Mehr