Welt | Rohmilch | Erzeugung

Zuwächse auf der Nordhalbkugel beflügeln das Exportangebot

28.11.2019 (AMI) – In Richtung Herbst hat sich das Exportangebot stabilisiert. Die höheren Milchmengen in der EU und den USA kompensierten die Rückgänge in Australien und Neuseeland. Das globale Angebot legte damit seit August gegenüber 2018 wieder leicht zu. Das hat die Rückgänge vom ersten Halbjahr wieder ausgeglichen.

Das Angebot am globalen Milchmarkt wird nachhaltig vom Rohstoffaufkommen der mengenmäßig bedeutenden Exporteure EU, USA, Neuseeland und Australien bestimmt. Dies zeigte seit Ende 2018 einen gedämpften Verlauf. Da sich gegenläufige Entwicklungen in den einzelnen Ländern teils ausglichen, bewegte sich die aggregierte Milcherzeugung an den Exportstandorten im Verlauf von 2019 zumeist recht nah am Vorjahresniveau. Bis zur Jahresmitte dominierten dabei die rückläufigen Tendenzen das Gesamtbild. Seit August nimmt die Dynamik aber zu, wodurch die Rohstoffverfügbarkeit bei den großen Lieferländern von Milchprodukten wieder leicht über die Vorjahreslinie geklettert ist.

Von Januar bis September 2019 lag die Milchproduktion in den genannten Ländern bei knapp 214 Mio. t und entsprach damit nahezu den Mengen des entsprechenden Vorjahreszeitraumes. Damit haben die Anstiege im dritten Quartal die leichten Rückgänge des ersten Halbjahres weitgehend kompensiert.

Wie stellen sich die Entwicklungen in den bedeutenden Exportländern im Detail dar? Eine ausführliche Analyse dazu finden Sie in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft. Sie sind noch kein Kunde und möchten unseren Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft kennenlernen? Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement.

Beitrag von Andreas Gorn

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Raps | Preise

Rapspreise übersteigen Vorjahresniveau

13.12.2019 (AMI) – Die kleine deutsche Rapsernte 2019 hat die Erzeugerpreise seit Saisonbeginn kräftig steigen lassen.  Mehr

Deutschland | Futtergetreide | Marktversorgung

Lebhafter Futtergetreidemarkt kommt langsam zur Ruhe

12.12.2019 (AMI) – Nach einer recht regen Vermarktungsperiode wird wie üblich vor dem Jahresende von schwindenden Verkäufen berichtet, ohne dass eine feste Preiseentwicklung davon aber beeinträchtigt wäre. Im kommenden Jahr geht es schließlich aller Wahrscheinlichkeit nach zügig weiter mit dem Verkauf.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Erzeugerpreise ab Herbst leicht fester

12.12.2019 (AMI) – Das Milchgeld für konventionell erzeugte Milch hat im August seine Talsohle erreicht. Nach neun Monaten mit rückläufigen Preisen hat sich das Blatt für die Erzeuger damit gewendet. Im Oktober zeigten sich nahezu bundesweit wieder festere Tendenzen.  Mehr