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Argentinien: Großteil der Jahresexporte bereits vertraglich abgesichert

06.02.2020 (AMI) – Weizen- und Maisexporte werden trotz erhöhter Ausfuhrsteuer leicht über Vorjahreslinie avisiert, aber die Gerstenausfuhren könnten einbrechen.

Die argentinische Weizenernte 2019 wird vom US-Auslandsdienst des USDA (FAS) aktuell auf 19,3 Mio. t geschätzt und damit höher als bisher. Dabei schwanken die Angaben der verschiedenen Analysten in Argentinien zwischen 18 und 21 Mio. t. Eine Rekordernte wird es nicht werden, denn die unzureichenden Niederschläge und ertragsschädigender Frost in den zentralen und südwestlichen Teilen der Provinz Buenos Aires haben das Potenzial gekappt.

Durch die zusätzliche Feuchtigkeit im Frühjahr entwickelten sich die Feldbestände bis zur Ernte aber durchweg positiv. Die Drescher begannen Mitte November 2019 in den nördlichen Provinzen und im Dezember in den zentralen und südlichen Regionen, dem Hauptanbaugebiet für Weizen. Die Verbesserung der pflanzenbaulichen Maßnahmen, vor allem der Düngung und des Pflanzenschutzes, haben zu einer guten Proteinqualität geführt. Das erhöht die Chancen am Weltmarkt.

Die argentinischen Exporte an Weizen und Weizenprodukten für 2019/20 werden vom FAS auf 13 Mio. t prognostiziert und damit leicht über Vorjahreslinie. Sie möchten wissen, wie sich die Gerstenexporte Argentiniens entwickelt haben und wie groß der argentinische Inlandsverbrauch ausfallen dürfte? Dann ist der Online-Dienst Markt aktuell Getreide genau das Richtige für Sie. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich jetzt Zugang zum Expertenwissen.

Beitrag von Wienke von Schenck

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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