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China: Futtermittelverbrauch dürfte steigen

25.03.2020 (AMI) – Der Wiederaufbau der Schweinebestände in China, lässt die Nachfrage nach Futtermitteln und damit auch nach Ölschroten steigen.

Die Auswirkungen der in China grassierenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) scheinen sich allmählich abzuschwächen. Die Schweinebestände werden nach dem Ausbruch der ASP im Jahr 2018 langsam wiederaufgebaut. Dadurch dürfte, nach Angaben des Auslandsdienstes des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (FAS), der Verbrauch von Schweinefutter und damit der Bedarf an Ölschroten zum Einsatz im Futtermittel wieder wachsen. Im Zuge dessen, soll auch die Nachfrage nach Ölsaaten im kommenden Wirtschaftsjahr zunehmen. Das wachsende Kaufinteresse an Ölsaaten und Nachprodukten ist aber nicht nur auf den höheren Futtermittelbedarf, sondern auch auf den steigenden Wohlstand und den höheren Fleischkonsum der chinesischen Bevölkerung zurückzuführen. 2020/21 dürfte sich der Verbrauch von Ölsaaten auf 148 Mio. t belaufen und damit das Vorjahresergebnis um 3 Mio. t überschreiten.

Die inländische Ölsaatenerzeugung 2020/21 soll mit 60,6 Mio. t kaum steigen. Grund dafür ist die begrenzte Anbaufläche und der unzureichende Zugang der Landwirte zu verbesserten Betriebsmitteln, einschließlich neuer Saatgutsorten.

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Beitrag von Inger Mertens

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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