Deutschland | Milchdauerwaren | Angebot

Vollmilchpulver weiterhin fester

06.01.2022 (AMI) – Bei Vollmilchpulver war das Angebot weiterhin knapp. Im Zuge dessen konnten die Anbieter zu Jahresbeginn nochmals etwas höhere Forderungen umsetzen.

Der Markt für Vollmilchpulver war in den letzten Dezemberwochen weiterhin von einem begrenzten Angebot gekennzeichnet. Im Vorfeld waren umfangreiche Geschäfte zustande gekommen, sodass in den Werken kaum noch Mengen verfügbar waren. Gleichzeitig schränkte der niedrige Rohstoffeingang die Produktionsmöglichkeiten der Hersteller stark ein. Dem knappen Angebot stand hingegen weiterer Bedarf der europäischen Lebensmittelindustrie gegenüber. Das führte, auch in Verbindung mit dem nach wie vor vergleichsweise hohen Rohstoffpreisen, zu anhaltend festen Forderungen. Im feiertagsbedingt verlangsamten Neugeschäft legten die Preise weiter zu. In Kempten wurde die Notierung für Vollmilchpulver Anfang Januar im Vergleich zum Jahresende 2021 mit 4.150 bis 4.350 EUR/t am unteren Ende um 50 EUR und am oberen Ende um 20 EUR erhöht.

Wie entwickelten sich die Märkte für Magermilch- und Molkenpulver in der ersten Januarwoche? Und wie war die Lage an den Teilmärkten für Rohmilch, Butter und Käse? Lesen Sie dazu die aktuelle Einschätzung im Markt aktuell Milchwirtschaft. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern sich noch heute Ihren Zugang zum Expertenwissen!


Beitrag von Andreas Gorn
Marktexperte Milch und Milchprodukte

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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