Deutschland | Schweine | Handel

Schlachtschweinepreis gibt deutlich nach

08.01.2025 (AMI) – Zu Beginn des neuen Jahres wird überall von Überhängen an Schlachtschweinen berichtet. Auch wenn es durchaus regionale Unterschiede gibt, ist das Angebot flächendeckend zu umfangreich.

Erschwerend kommt hinzu, dass auch die Nachfrage noch verhalten ist und viele Schlachtunternehmen den Betrieb erst langsam wieder hochfahren. Entsprechend wurde die Preisempfehlung gesenkt und liegt nun bei 1,82 EUR/kg Schlachtgewicht.

Die Geschäfte mit Schweinefleisch gestalten sich in den ersten Wochen des neuen Jahres insgesamt verhalten, größere Impulse sind nicht auszumachen. Die fleischverarbeitenden Unternehmen haben ihre Produktion wieder aufgenommen und haben einen gewissen Auffüllbedarf. Auch im Lebensmittelhandel sind die Lagerbestände sehr gering und entsprechend wird auch mehr Ware bestellt. Bislang wird über Preise kaum gesprochen und die Konditionen meist auf dem bisherigen Niveau belassen. Mit dem Rückgang des Schlachtschweinepreises dürfte der Druck nun aber zunehmen.

Haben Sie Interesse am europäischen Schlachtschweinemarkt? Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Online-Dienst Markt aktuell Fleischwirtschaft PLUS. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie kennen unsere Angebote noch nicht und möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop.

Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft
Druckversion als PDF öffnen

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Welt | Ölsaaten | Kursentwicklung für Soja und Raps

Rekordernte Brasiliens lastet auf Sojakursen

21.01.2026 (AMI) – US-Sojabohnen zeigen leichte Kursgewinne, während die hohe brasilianische Ernte weiter Druck auf die Märkte ausübt. Die Rapsmärkte profitieren von einer geplanten Zollsenkung Chinas auf kanadische Rapssamen.   Mehr

Welt | Frühkartoffeln | Marktversorgung

Weniger Frühkartoffeln aus Israel

21.01.2026 (AMI) – Vor dem Hintergrund einer riesigen Speisekartoffelernte in Westeuropa wurden in Israel weniger Frühkartoffeln angebaut. Die Lieferanten wollen aber Ende März zu Ostern früher am Markt sein.   Mehr

Welt | Milch & Milchprodukte | Index

Weltmarktpreise in der Summe über Vorjahresergebnis

16.01.2026 (AMI) – Der FAO-Preisindex für Milcherzeugnisse nahm im Dezember 2025 abermals ab. In der Jahresbetrachtung führten die steigenden Tendenzen in der ersten Jahreshälfte zu einem Plus gegenüber dem Jahr 2024.   Mehr