Deutschland | Milch & Milchprodukte | Haushaltsnachfrage

Preisrückgänge beleben die private Nachfrage

15.08.2019 (AMI) – Im ersten Halbjahr von 2019 waren Milchprodukte für die Verbraucher wieder günstiger. Insbesondere bei Butter gingen die Preise stark zurück. Dies wirkte sich teils stimulierend auf die Einkäufe der privaten Haushalte aus.

In der ersten Hälfte von 2019 konnten sich die Verbraucher bei Milcherzeugnissen im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) teils über günstigere Konditionen freuen. Die Ladenpreise für Butter und Schnittkäse gingen im Verlauf der ersten sechs Monate deutlich zurück. Hierzu hat in erster Linie die Abwertung beim Milchfett beigetragen. In der Summe fielen dadurch die Ladenpreise für Schnittkäse, im Fall von jungem Gouda in Scheiben in der Selbstbedienung, im ersten Halbjahr um 0,9 % niedriger aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, bei Deutscher Markenbutter waren es 3,1 %. Trinkmilch zeigte sich hingegen seit Mai vergangenen Jahres weitgehend stabil, das Niveau des ersten Halbjahres von 2018 wurde von Januar bis Juni 2019 aber um rund 6 % verfehlt.

Welche konkreten Auswirkungen hatte dies auf die Nachfrage bei den einzelnen Milchprodukten? Wo liegen die Wachstumsmärkte? Eine ausführliche Analyse finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft. Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement.

Beitrag von Alessa Leder
Junior-Produktmanagerin Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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