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Weniger Butter, mehr Magermilchpulver am Weltmarkt gehandelt

17.10.2019 (AMI) – In den ersten acht Monaten dieses Jahres wies der internationale Handel mit Milchprodukten überwiegend steigende Tendenzen auf. Lediglich die Butterexporte lagen in der Summe zuletzt leicht unter dem Vorjahresniveau.

In der Summe von Januar bis August 2019 waren bei den Ausfuhren von Milchprodukten Verschiebungen zu erkennen. Gemessen an den mengenmäßig zehn bedeutendsten Exporteuren lag die gehandelte Menge von Butter erstmals in diesem Jahr unter dem Vorjahresniveau. Dies war in Teilen die Folge einer deutlich gesunkenen Nachfrage aus China. Die übrigen Milchprodukte wiesen hingegen steigende Ausfuhrraten auf. Insbesondere Magermilchpulver war am Weltmarkt gefragt.

Umgerechnet in Milchäquivalent lagen die Exportmengen trotz der Rückgänge bei Butter in der Summe der ersten acht Monate dieses Jahres knapp über denen des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Dabei nahm der Vorsprung seit Beginn des Jahres jedoch sukzessive ab.

Umfangreicher Handel mit Magermilchpulver

Der international rege Absatz von Magermilchpulver setzte sich fort. Mit einem Plus von knapp 8 % in den ersten acht Monates dieses Jahres war der Zuwachs im Vergleich zu den anderen Milchprodukten am deutlichsten ausgeprägt. Dazu haben insbesondere die höheren Ausfuhren aus der EU-28 beigetragen. Die Gemeinschaft blieb der weltweite Top-Exporteur. Die Vereinigten Staaten, die mengenmäßig an zweiter Stelle liegen, setzten hingegen weniger Magermilchpulver ab.

Bei den Einfuhren lag China weiterhin unangefochten an der Spitze. Insgesamt übertrafen die importierten Mengen von Januar bis August das Vorjahresniveau um 30 %. Auch die anderen bedeutenden Importeure steigerten ihre Einfuhren.

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Beitrag von Alessa Leder

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