Deutschland | Blumen & Zierpflanzen | Strukturdaten

Immer mehr Einflussfaktoren bei der Produktionsplanung

05.06.2024 (AMI) – Die Produzenten von Blumen und Zierpflanzen in Deutschland berichteten in der AMI Anbauerhebung PWZ von gestiegenen Preisen und besseren Geschäften als im Jahr 2022. Der Fokus bei der Sortimentszusammenstellung liegt auf Energieeffizienz und der Entlastung der Mitarbeiter.

Nachdem uns immer wieder von Betriebsschließungen berichtet wurde, da kein Nachfolger gefunden werden konnte, fragten wir in der aktuellen AMI-Anbauerhebung, ob die Teilnehmer Nachfolger haben. Damit lagen wir anscheinend richtig: Rund 91 % aller Teilnehmer antworteten auf diese Frage.

Im Durchschnitt über alle Antwortenden berichteten 29 % der Teilnehmer, das für Ihren Betrieb ein Nachfolger gefunden wurde, während die Nachfolgeregelung in 31 % der Meldebetriebe noch nicht relevant ist. Das bedeutet, das 40 % der Teilnehmer keinen Nachfolger für ihren Betrieb haben.

Die Investitionen der Erhebungsteilnehmer, bei denen die Nachfolgerfrage geklärt ist, werden sich ab 2024 auf die Themenbereiche Energieeffizienz, Digitalisierung, Produktionstechnik und Intralogistik konzentrieren. Während alle Teilnehmer versuchen werden, die Auswirkungen des gestiegenen CO2-Preises zu kompensieren. Eine direkte Weitergabe über Preissteigerungen an die Kunden halten die wenigsten für möglich.

Informieren Sie sich im AMI Markt Report Anbauerhebung Zierpflanzen Frühjahr 2024 über das Marktgeschehen bei Blumen & Zierpflanzen im Jahr 2023 und erhalten Sie exklusive Einblicke ich die Planungen der deutschen Produzenten. Der Anbau von Schnittblumen, Zimmerpflanzen und dem Herbstsortiment der Beet- & Balkonpflanzen wird ebenso beleuchtet, wie die Preis- und Geschäftsentwicklung, die Investitionsvorhaben und -schwerpunkte sowie die Auswirkungen der politischen Rahmenbedingen auf den Betriebsertrag und die Nachfolgersuche.

Beitrag von Britta Tröster
Marktanalystin Blumen & Zierpflanzen
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