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Globaler Handel mit Milchprodukten 2016 leicht belebt

23.02.2017 (AMI) – Die internationale Nachfrage nach Milchprodukten hat sich 2016 stabilisiert. Im abgelaufenen Kalenderjahr wurden in der Summe wieder etwas mehr Milchprodukte am Weltmarkt nachgefragt. Zuvor hatte der Handel im Jahr 2015 durch die schwächeren Importe Chinas und Russlands sowie zahlreicher erdölexportierender Länder stagniert. Im vergangenen Jahr haben die Handelsaktivitäten wieder leicht zugenommen, allerdings ausgehend von den sehr niedrigen Niveaus, die 2015 zu verzeichnen waren. Dazu trugen auch die wieder leicht erholten Preise für Erdöl bei.

Auf Basis der Ausfuhren der zehn mengenmäßig bedeutendsten Exporteure von Milchprodukten haben diese 2016 wieder mehr Ware am Weltmarkt abgesetzt als im Jahr zuvor. Anstiege ergeben sich für das abgelaufene Kalenderjahr bei Butter und Käse. Der Handel mit Vollmilch- und Magermilchpulver ist dagegen im vergangenen Jahr in der Summe zurückgegangen.

Insgesamt zeigte sich 2016 hinsichtlich der Absatzmöglichkeiten von Milchprodukten jedoch, dass die Kaufkraft vieler Importländer nach wie vor unter den im Vergleich zu den Vorjahren sehr niedrigen Ölpreisen litt. In den erdölexportierenden Ländern werden die Einnahmen in weiten Teilen über Rohstoffverkäufe generiert, was sich bei dem im vergangenen Jahr vorherrschenden Preisniveau in eingeschränkten Importmöglichkeiten niedergeschlagen hat.

Wer sind die wichtigsten Handelspartner für Milch und Milchprodukte am Weltmarkt und wie hat sich der Handel 2016 entwickelt? Das lesen Sie in einer ausführlichen Analyse im Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Andreas Gorn
Marktexperte Milch und Milchprodukte

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