Deutschland | Bio-Kartoffeln | Marktversorgung

AMI-Experte gibt Interview am Treffpunkt Öko-Kartoffeln

22.08.2018 (AMI) - Auf der PotatoEurope 2018 können sich die Besucher am 12. und 13. September rund um den Kartoffelanbau informieren. Zum Auftakt einer Reihe von Experteninterviews wird AMI-Marktexperte Christoph Hambloch zum Thema Bio-Kartoffeln zum Interview bereitstehen.

Das Jahr 2018 lief für die Bio-Frühkartoffelerzeuger zwar auf einem höheren Preisniveau als die vorherige Kampagne, sicherlich haben sich aber manche Erzeuger im aktuellen Jahr auch mehr Geld für ihre Frühkartoffeln in Bio-Qualität gewünscht. Der Übergang von der Frühkartoffelzeit zur Ernte der Speiseware verlief reibungslos und zu stabilen Erzeugerpreisen. Von der Hitze und Trockenheit waren besonders der Osten und Norden des Landes betroffen. Betriebe, die für den LEH Bio-Kartoffeln anbauen, können aber größtenteils beregnen. Ertragseinschränkungen sind daher nicht unbedingt zu erwarten. Auf jeden Fall waren die Kartoffeln durch die langanhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen einem hohen Stress ausgesetzt. Für die Anbauer handelt es sich um eine „teure“ Ernte, da die Bewässerungskosten in diesem Jahr hoch sind.

Auf der PotatoEurope 2018 können sich die Besucher am 12. und 13. September über Anbaumethoden und Marktchancen informieren. Rund 20 Aussteller zeigen im Rahmen des Specials „Treffpunkt Öko-Kartoffeln“ auf der Freilandausstellung in Bockerode in Niedersachsen Praxis-Lösungen für den ökologischen Kartoffelanbau. Zum Auftakt einer Reihe von Experteninterviews wird AMI-Marktexperte Christoph Hambloch im Öko-Pavillion am 12. September ab 12 Uhr zum Interview bereitstehen. Die aktuelle Saison für Bio-Kartoffeln wird dabei zur Sprache kommen und auch eine Einschätzung der zukünftigen Entwicklung des Bio-Kartoffelmarktes in Deutschland. Was sind die aktuellen Trends und werden ausreichend Bio-Kartoffeln für den deutschen Markt erzeugt?

Erstmals Schwerpunkt Bio-Kartoffeln

Es ist das erste Mal, dass die Fachmesse PotatoEurope den Öko-Kartoffeln einen eigenen Treffpunkt auf der Messe widmet. Rund um und im Öko-Pavillon mit der Standnummer GA 46 werden die Aussteller Dienstleistungen, Forschungsergebnisse, Betriebsmittel und Maschinen für die mechanische Unkrautbekämpfung vorstellen. Auch mehrere Abnehmer von Öko-Kartoffeln und eine Erzeugergemeinschaft sind dabei. Im Vortragsprogramm werden Experten zu Wort kommen und mit dem Publikum diskutieren. Das Special „Treffpunkt Öko-Kartoffeln“ wird vom Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) organisiert.

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Beitrag von Christoph Hambloch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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