Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Marktlage bei Schlachtschweinen ausgewogen

23.12.2021 (AMI) – Das zur Vermarktung anstehende Angebot an Schlachtschweinen wird recht zügig abgenommen. Die Situation wird von Marktteilnehmern mehrheitlich als ausgewogen beschrieben.

Trotzdem zahlen führende Schlachtunternehmen weiter Hauspreise für freie Schweine ohne Vertragsbindung. Die anstehenden Feiertage fallen überwiegend ins Wochenende, so dass sich die zu erwartenden Überhänge in Grenzen halten dürften. Aufgrund dieser Marktlage wurde der empfohlene Vereinigungspreis für die nächsten zwei Wochen erneut auf 1,23 EUR/kg festgelegt.

Deutlich verlaufen die Geschäfte mit Schweinefleisch. Die Weihnachtsfeiertage sind nah und Fleischhändler bemühen sich ihre Kühlhäuser möglichst zu leeren. Viele Marktbeteiligte sind verunsichert über den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie und darüber, ob es noch zu weiteren Auflagen kommen wird. Derzeit sind noch die für das Weihnachtsgeschäft typischen Artikel wie Filets, Lachse und Schinken im Mittelpunkt der Vermarktung. Dies wird sich zum Ende der Woche ändern. Was danach passiert, darüber herrscht große Unsicherheit und entsprechend vorsichtig sind die Dispositionen für die Woche nach den Weihnachtsfeiertagen. Dabei ist das Kaufinteresse über den Lebensmitteleinzelhandel sehr wohl vorhanden, doch die bestellten Mengen über den Gastro-Bereich sind sehr übersichtlich und unzufriedenstellend.


Haben Sie Interesse am europäischen Schlachtschweinemarkt? Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Online-Dienst Markt aktuell Vieh und Fleisch. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie kennen unsere Angebote noch nicht und möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop.


Beitrag von Mechthild Cloppenburg
Marktexpertin Fleischwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Begrenzte Schlachtmöglichkeiten für Schweine

26.01.2022 Nach der Notierungsabsenkung in der Vorwoche hat sich der Handel mit Schlachtschweinen nicht belebt. Die Schwierigkeiten durch eine Begrenzung der Schlachtungen durch Personalmangel nehmen zu. Zusätzlich ist die Planbarkeit der Kapazitäten nicht immer möglich.   Mehr

Deutschland | Vieh & Fleisch | Markttrends

Steaks wurden vermehrt vom LEH beworben

20.01.2022 (AMI) – Die Werbeaktionen für Fleisch und Fleischwaren haben von Januar bis Dezember 2021 gegenüber dem Vorjahr insgesamt leicht abgenommen. Der größte Rückgang ist bei Schweinefleisch zu beobachten, hier ist die Anzahl der Anzeigen um 2,1 % gesunken.   Mehr

Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Schlachtschweinepreis gibt nach

19.01.2022 Der Druck auf den Schlachtschweinepreis hat in der laufenden Woche stetig zugenommen. Die Schlachtunternehmen klagen über den Mitarbeitermangel. Steigende Infektionszahlen und Corona-Maßnahmen führen dazu, dass die Schlachtaktivitäten fast immer gedrosselt werden müssen.   Mehr