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Freilandernte setzt bei Erdbeeren ein

16.05.2019 (AMI) – Die Ernte in verfrühten Freilandkulturen beginnt, und das Angebot an Erdbeeren wird größer. Die Preise tendieren etwas schwächer, auch die Werbeintensität nimmt zur Vorwoche ab.

Das Angebot an Erdbeeren in Deutschland ist für Mitte Mai weiter überschaubar. Allerdings ist es größer als vor sieben Tagen, denn mit der sonnigeren Witterung ist die Reife in den Tunneln nicht mehr ganz so zögerlich wie in der vergangenen 19. Woche. Im Norden setzt nun auch die Ernte in den Tunneln ein. Gleichzeitig sind im Rheinland, wie auch in Baden und der Pfalz, erste Pflücken in den verfrühten Freilandbeständen – meist Dammkulturen- möglich.

Die hohen Preise aus der Muttertagswoche konnten in der laufenden 20. Woche nicht gehalten werden. Seit Wochenbeginn tendieren die Preise schwächer, befinden sich jedoch auf der Erzeugerebene weiterhin auf einem guten Niveau. Der Absatz an den LEH lief zum Beginn der 20. Woche zufriedenstellend und dürfte in der zweiten Wochenhälfte wieder etwas stärker ausfallen.

Nach der werbestarken Muttertagswoche ist die Anzahl der Werbeaktionen laut AMI Aktionspreise im LEH zurückgegangen. Insgesamt haben 16 der 53 beobachteten Ketten Erdbeeren aus konventioneller Produktion in der Werbung. Bei der Hälfte werden allein deutsche Erdbeeren, entweder zum Tagespreis oder schwerpunktmäßig für 2,99 EUR/500-g-Schale, beworben. Bei 4 Werbungen handelt es sich um niederländische Erdbeeren oder den Herkunftsmix Deutschland/Niederlande. Daneben tauchen noch südeuropäische Erdbeeren (Griechenland/Spanien) in den Werbezetteln auf.

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Beitrag von Eva Würtenberger
Marktexpertin Obst

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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