Deutschland | Zwiebelgemüse | Preise

Importzwiebeln geben hohes Preisniveau vor

04.07.2019 (AMI) – Mit dem Erntebeginn der überwinterten Saatzwiebeln im Südwesten Deutschlands setzt die Zwiebelsaison 2019 zu einem saisonüblichen Zeitpunkt ein. Erste deutsche Zwiebeln treffen auf einen hochpreisigen Importmarkt.

Mitte Juni begann die Ernte der überwinterten Saatzwiebeln in den klimatisch begünstigten Regionen Deutschlands, in der ersten Juliwoche sind erste Mengen im Einzelhandel verfügbar. Bis jetzt hatten überwiegend Zwiebeln aus Neuseeland den Bedarf gedeckt. Obwohl die Lieferungen von dort aufgrund der begrenzten Lagervorräte in Europa höher ausfielen als in anderen Jahren, liegen die Preise für Zwiebeln aus Neuseeland bis jetzt auf einem hohen Niveau.

Davon profitieren auch die ersten deutschen Winterzwiebeln, die in der aktuellen Woche verstärkt in den Handel gelangen. Die Ernte der Winterzwiebeln ist zügig vorangegangen und die Ware befindet sich nun im Lager. Mit dem hochsommerlichen Wetter steht die Ernte der Steckzwiebeln ebenfalls kurzfristig an, so dass ein nahtloser Anschluss gewährleistet ist. In der aktuellen Woche liegen die Preise für sortierte Winterzwiebeln mittlerer Kaliber im Schwerpunkt bei 72 und 73 EUR/100kg in Bigbags ab Station.

Wie werden sich die Zwiebelpreise in dieser Saison weiterentwickeln und welchen Einfluss haben internationale Entwicklungen auf die Preise in Deutschland? Mit dem wöchentlich erscheinenden Informationsdienst Markt Woche Zwiebeln erhalten Sie einen Überblick zur Situation auf dem Zwiebelmarkt in Deutschland, Europa und der Welt. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Zugang zum Expertenwissen der AMI.


Beitrag von Sonja Illert

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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