Deutschland | Blattgemüse | Angebot

Angebot an Feldsalat spürbar verknappt

28.11.2019 (AMI) – Beim Feldsalat konnten die Vermarkter schon seit einigen Wochen nicht mehr aus dem Vollen schöpfen. Im Übergang auf den Dezember zeichnet sich jedoch eine zunehmend knappe Marktversorgung ab. Die Preise in den Ursprungsregionen ziehen deutlich an.

War die globale Marktlage bisher schon geprägt durch Angebotsdefizite in Frankreich und einen teilweise erfolgenden Erntevorgriff im deutschen Anbau, so zeichnet sich für die nächste Zeit eine schwieriger werdende Warenverfügbarkeit ab. In Nordwestfrankreich ist für den Export derzeit so gut wie keine Ware verfügbar. Und dies soll nicht nur kurzfristig der Fall sein, sondern bis ins neue Jahr hineinreichen. Die Abgangspreise sind seit der vergangenen Woche deutlich gestiegen. Damit dürften sich mit gewisser zeitlicher Verzögerung auch die Verbraucherpreise in Deutschland erneut festigen.

In der heimischen Produktion hatte man in der vergangenen Zeit zur Bedienung der Nachfrage oft schon in relativ kleinblättrigen Kulturen geschnitten, wodurch größere Areale als üblich abgeerntet sind. Es wird deshalb selbst unter guten Witterungsbedingungen für die Zeit bis Weihnachten schwierig werden, genügend Ware im Freilandanbau zusammen zu bekommen.

Es wird also in den nächsten Wochen spannend werden. Verfolgen Sie die Auswirkungen dieser ungewöhnlich knappen Angebotssituation zu einem relativ frühen Saisonzeitpunkt. Behalten Sie die aktuelle Marktentwicklung bei Feldsalat und anderen Salaten mit dem Onlinedienst Markt aktuell Gemüse täglich im Blick. Neben den Preismeldungen der deutschen Großmärkte verschafft Ihnen eine wöchentliche Marktkommentierung einen umfassenden Überblick. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Ihren Zugang zum AMI-Expertenwissen.


Beitrag von Sonja Illert
Marktexpertin Gartenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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