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Zwetschenernte kommt in den Frühgebieten in Schwung

13.07.2017 (AMI) – In den traditionellen Frühgebieten im Südwesten kommt die Zwetschenernte inzwischen stärker in Gang. Die anfallende Ware wird momentan überwiegend in freien Vermarktungskanälen untergebracht. Angesichts der relativ hohen Preisforderungen hakt es aber stellenweise etwas mit dem Absatz.

Das liegt auch daran, dass die Lieferungen aus den Balkanländern nun stärker einsetzen. Neben Ungarn, das bisher in begrenztem Maße mit Frühsorten wie Herman und Cacanska Rana unterwegs war, kommt nun in steigendem Maße auch bosnische Ware auf den deutschen Markt. Hier handelt es sich schon um die Leitsorte Cacanska Lepotica. Die im Raum stehenden Preise für diese Ware stehen schon in deutlichem Gegensatz zu den hohen Forderungen beim deutschen Angebot.

Die Preisfindung für das deutsche Angebot in der nächsten Zeit wird ein Kunststück sein. Denn in den Fällen, in denen nicht auf Kanäle in den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) verzichtet werden kann, muss man den Spagat zwischen den vergleichsweise günstigen Importen aus den Balkanländern und den Erwartungen der eigenen Erzeuger hinlegen. Diese werden in diesem Jahr nämlich nur eine vergleichsweise geringe Erntemenge einfahren.

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Beitrag von Birgit Rogge
Marktexpertin Gartenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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