Deutschland | Zwiebelgemüse | Marktversorgung

Zwiebelernte steht vor dem Höhepunkt

24.08.2017 (AMI) – Mit dem Übergang auf den September wird die Ernte der Speisezwiebeln in allen wichtigen Anbauregionen voll einsetzen. Bisher hatten die intensiven Niederschläge die Ernte in einigen Regionen erschwert. Mit steigender Warenverfügbarkeit geben die Preise saisonüblich nach.

Noch beeinflussen die Ferien in den großen Bundesländern im Westen und Süden Deutschlands die Zwiebelnachfrage, aber schon im September wird diese mit den bevorstehenden Herbstaktionen an Fahrt aufnehmen. Es ist zu erwarten, dass dafür ausreichend Zwiebeln zur Verfügung stehen werden, auch wenn die Haupternte in den nördlichen und östlichen Gebieten Deutschlands noch bevorsteht.

Aufgrund der langen Verfügbarkeit von deutscher Lagerware und dem späten Vermarktungsbeginn der Überseeware waren die Absatzkanäle für erste deutsche Zwiebeln im Juli nur begrenzt geöffnet. Daher setzte die Saison mit etwas niedrigeren Preisen ein als in den beiden Jahren zuvor. Ende August jedoch liegen die Preise für gelbe Zwiebeln weitgehend auf saisonüblichem Niveau. Sie bewegen sich für Zwiebeln in mittleren Sortierungen je nach Region und dortiger Warenverfügbarkeit im Schwerpunkt zwischen 15 und 18 EUR/100 kg in bigbags ab Station.

Wie werden sich die Zwiebelpreise in dieser Saison weiterentwickeln und welchen Einfluss haben internationale Entwicklungen auf die Preise in Deutschland? Mit dem wöchentlich erscheinenden Informationsdienst Markt Woche Zwiebeln erhalten Sie einen Überblick zur Situation auf dem Zwiebelmarkt in Deutschland, Europa und der Welt. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Zugang zum Expertenwissen der AMI.

Beitrag von Sonja Illert

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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