Deutschland | Blattgemüse | Angebot

Lieferungen an Eissalat aus Spanien deutlich verringert

14.12.2017 (AMI) – Das bisher gut bedarfsdeckende Angebot an Eissalat aus Spanien hat sich mit den dortigen Nachtfrösten spürbar verknappt. Nach Deutschland gelangen verringerte Mengen, die Preise steigen deutlich an.

Mit dem nach den Nachtfrösten begrenzter gewordenen Angebotspotenzial in Spanien sowie steigenden Frachtraten vor den Feiertagen hat sich die Markt- und Preisentwicklung seit der vergangenen Woche deutlich gedreht. Der dort eingeleitete Preisaufschwung setzt sich in Richtung der kommenden Weihnachtswoche fort. Auf den deutschen Großmärkten ist der Preisanstieg in der aktuellen Woche deutlich erkennbar.

Für die deutschen Verbraucher blieb das durchschnittliche Preisniveau in der vergangenen 49. Woche mit 71 Cent pro Stück noch weitgehend gleich. Dort konnte der Lebensmitteleinzelhandel aber auch noch mit vergleichsweise günstigen Einstandspreisen operieren. In der aktuellen Woche wird dies aber schon etwas anders aussehen. Die insgesamt ruhige Absatzentwicklung scheint sich damit fortzusetzen.

Behalten Sie die aktuellen Preisentwicklungen bei Eissalat und anderen Blattgemüsen mit unserem Onlinedienst Markt aktuell Gemüse täglich im Blick. Neben den Preismeldungen der Großmärkte verschafft Ihnen die wöchentliche Marktkommentierung am Mittwoch einen umfassenden Überblick. Sichern Sie sich noch heute Ihren Zugang zum AMI Expertenwissen und nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten in unserem Shop.

Beitrag von Sonja Illert

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Kernobst | Lagerbestand

Deutlich geringere Apfelvorräte als im Vorjahr

13.02.2020 (AMI) – Die geringeren Apfelvorräte in Deutschland stimmen die Branche positiv. Die Preise könnten angebotsbedingt nochmals anziehen. Lediglich kleinfrüchtige Äpfel aus Südeuropa drücken die Preise des Segments.   Mehr

Welt | Zwiebelgemüse | Angebot

Trotz hoher Ernte stabile Zwiebelpreise

12.02.2020 In der Saison 2019/20 fiel die Zwiebelernte in Europa wieder höher aus als ein Jahr zuvor. Die Preise gaben im Vergleich zum Vorjahresniveau leicht nach.  Mehr

Deutschland | Beerenobst | Marktversorgung

Weiterhin steigende Nachfrage nach Heidelbeeren erwartet

05.02.2020 (AMI) – Der Boom des Heidelbeermarktes kennt keine Grenzen mehr. Steigende Mengen aus Übersee und zahlreiche Angebotsaktionen befeuern die Nachfrage.   Mehr