Welt | Getreide | Kursentwicklung für Weizen und Mais

Chicago: Mais setzt Aufwärtsbewegung fort

26.08.2022 (AMI) – Mais schließt zum sechsten Mal in Folge höher, getrieben von der Aussicht auf eine kleinere US-Maisernte, bestätigt von der aktuell schlechteren Feldbestandsbonitur.

Mais konnte auch in den zurückliegenden Tagen seinen Aufwärtstrend fortsetzten und schloss in den vorangegangene sechs Sitzung jeweils höher. Am 24.08.2022 erreichte der Fronttermin 66,60 USD/bu, umgerechnet rund 264 EUR/t und lag somit knapp 26 EUR/t über Vorwochenlinie. Gestützt wurde die Kursbewegung durch die Aussicht auf eine kleiner US-Ernte. Für weite Teile im US-Maisgürtel werden unterdurchschnittliche Erträge prognostiziert. Aufgrund der anhaltenden Dürre stuft das USDA aktuell nur noch 55 % der Maisfeldbestände als überdurchschnittlich ein und damit 2 Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Damit sind die Maisfeldbestände sogar in einem noch schlechteren Zustand als im Dürrejahr 2021.

Indes konnte Weizen ebenfalls in den zurückliegenden vier Sitzungen höher schließen. Am 24.08.2022 erreichte der Fronttermin umgerechnet 294 EUR/t und damit 30 EUR/t über dem eine Woche zuvor verzeichneten 11-Monatstief. Ende der 33. KW gerieten die Kurse unter Druck, da die fortlaufenden ukrainischen Exporte das Angebot am Weltmarkt erweitern. Zudem belastete die Aussicht auf günstige Vegetationsbedingungen in den US-Anbaugebieten die Notierung. Gestützt durch zuletzt festere Sojabohnen- und Maisnotierungen sowie eine erhöhte Nachfrage nach US-Ware am Weltmarkt, konnte sich Weizen allerdings wieder befestigen.

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Beitrag von Eike Wagner
Produktmanager Agribusiness

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Deutschland | Agrarrohstoffe | Index

Erzeugerpreise geben nach

30.06.2023 (AMI) – Der Index für deutsche Agrarrohstoffe verzeichnete im Juni 23 ein erneutes Minus und erreichte 172,2 Punkte. Das entspricht einem Minus von 1,2 % gegenüber Vormonat. Besonders die Erzeugerpreise für Milch sowie Schlachtvieh tendierten schwächer, während sich die Forderungen für Mais, Raps und Schweine befestigten.   Mehr

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Erzeugerpreise unter Druck

26.05.2023 (AMI) – Der Index für deutsche Agrarrohstoffe war auch im Mai rückläufig und erreichte 173,7 Punkte. Damit verzeichnete der Index nicht nur ein Minus von 3,6 % gegenüber Vormonat, sondern gab auch zum siebten Mal in Folge nach. Besonders die Erzeugerpreise für Raps und Getreide tendierten schwächer.   Mehr

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AMI-Rohstoffindex gibt weiter nach

28.04.2023 (AMI) – Mit 180 Punkten verzeichnet der AMI-Rohstoffindex im Vergleich zum Vormonat ein Minus von rund 4,1 % und den sechsten Rückgang in Folge. Die Erzeugerpreise für Agrarrohstoffe tendierten im April auf breiter Front schwächer. Lediglich Schlachtschweine befestigten sich.   Mehr

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31.03.2023 (AMI) – Mit 187 Punkten verzeichnet der AMI-Rohstoffindex ein Minus von rund 4,8 % im Vergleich zum Vormonat und den fünften monatlichen Rückgang in Folge. Während die Preise für Getreide, Raps und Milch durchweg schwächer tendierten, konnten sich die Erzeugerpreise für Schlachtschweine und Kühe befestigen.   Mehr

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24.02.2023 (AMI) – Abgesehen von den Preisen für Schlachtschweine und Kühe tendierten die Erzeugerpreise im Februar durchweg schwächer. Mit 196 Punkten verzeichnet der AMI-Rohstoffindex ein Minus von rund 3 % im Vergleich zum Vormonat und den vierten monatlichen Rückgang in Folge.   Mehr

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