Deutschland | Schweine | Handel

Schlachtschweinepreis steigt

28.02.2024 (AMI) – Das Angebot an Schlachtschweinen fällt in der laufenden Woche häufig etwas kleiner aus, wobei regional durchaus auch von bedarfsdeckenden Mengen berichtet wird.

Mehrheitlich übersteigt die Nachfrage allerdings die Stückzahlen. Obwohl von Seiten einiger Schlachtunternehmen über fehlende Margen geklagt wird, steigt die Preisempfehlung auf 2,20 EUR/kg.

Die Nachfrage nach Schweinefleisch gestaltet sich größtenteils stetig bis zügig, wobei sich die Preisanpassungen nicht immer einfach durchsetzen lassen. Dabei werden besonders Nacken, Schultern und Lachse geordert. Fleischteile, die als Grillartikel Verwendung finden, werden in der Erwartung steigender Preise verstärkt eingelagert. Vernachlässigt werden dagegen Teilstücke wie Schinken und auch Bäuche, sowie Nebenartikel.

Haben Sie Interesse am europäischen Schlachtschweinemarkt? Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Online-Dienst Markt aktuell Fleischwirtschaft PLUS. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie kennen unsere Angebote noch nicht und möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop.

Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft
Druckversion als PDF öffnen

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Knapp an der 50-Cent-Marke

08.12.2025 (AMI) – Im Oktober mussten die deutschen Milcherzeuger deutliche Einbußen auf ihren Abrechnungen hinnehmen.   Mehr

Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Preisniveau bei Ferkel und Schweinen unter Vorjahr

08.12.2025 (AMI) – Das Preislevel von den beiden Vorjahren konnte im Jahr 2025 bei weitem nicht erzielt werden. Zwar stiegen die Erlöse noch bis in den Monat Mai an, danach war der Preisverlauf jedoch durch Absenkungen gekennzeichnet.   Mehr

Welt | Rohmilch | Erzeugerpreise

Fonterra senkt Preisprognose

05.12.2025 (AMI) – Die neuseeländische Molkerei Fonterra hat ihre Milchpreisprognose für die Saison 2025/26 reduziert.   Mehr

Deutschland | Milchdauerwaren | Nachfrage

Preise für Molkenpulver behaupten sich weiter

04.12.2025 (AMI) – Die Preise für Mager- und Vollmilchpulver standen Anfang Dezember weiter unter Druck. Davon unbeeindruckt zeigte sich der Markt für Molkenpulver, auch dank der hohen Nachfrage nach Molkenderivaten.   Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Weizen

Exportkonkurrenz begrenzt Weizenkursanstieg

04.12.2025 (AMI) – Feste Kurse in Paris. Aber große Vorräte, starke Konkurrenz am Weltmarkt und Geopolitik fördern die Zurückhaltung der Marktteilnehmer und dämpfen das weitere Aufwärtspotenzial.   Mehr

Deutschland | Frische Lebensmittel | Verbraucherpreise

Die Lebensmittelpreise sinken und keiner bekommt es mit

04.12.2025 (AMI) – Der Preisauftrieb für Nahrungsmittel hat sich zum Jahresende abgeschwächt. Frische Lebensmittel kosten in der Summe sogar weniger als vor einem Jahr.   Mehr

Deutschland | Schweine | Handel

Handel mit Schlachtschweinen regional unterschiedlich

03.12.2025 (AMI) – Wie schon in den vergangenen Wochen wird das Angebot an Schlachtschweinen bundesweit als groß beschrieben. Die Schlachtunternehmen lasten ihre Kapazitäten voll aus, dennoch scheinen die Mengen kaum kleiner zu werden.   Mehr

Welt | Ölsaaten | Kursentwicklung für Soja und Raps

Zweifel am Exportumfang belasten Sojakurse

03.12.2025 (AMI) – Die US-Sojakurse standen in der vergangenen Berichtswoche unter Druck. Zwar konnten Blitzkäufe aus China die Verluste begrenzen, doch der Markt bezweifelt, dass das vereinbarte Volumen zwischen China und den USA tatsächlich umgesetzt wird.   Mehr

Deutschland | Frische Lebensmittel | Index

Frische Lebensmittel: Teuerungsrate erneut im negativen Bereich

28.11.2025 (AMI) – Dem AMI-Frischeindex zufolge zahlen die Verbraucher für frische Lebensmittel in den ersten drei Novemberwochen 1,0 % weniger als ein Jahr zuvor.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Ab September mehr Milch

28.11.2025 (AMI) – Die Milchanlieferung in Deutschland zeigte in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen gegensätzlichen Verlauf. War sie bis Juli von rückläufigen Tendenzen geprägt, so stiegen die erzeugten Mengen ab August zunehmend über das Vorjahresniveau.   Mehr