Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Anstieg der Milchmengen unterbrochen

16.05.2019 (AMI) – Anfang Mai waren die angelieferten Milchmengen in Deutschland erneut rückläufig. Zuvor zeigte das Rohstoffaufkommen auf dem Weg zum Saisonhoch einen eher unterdurchschnittlich ausgeprägten Anstieg. Zuletzt wurde das Vorjahresniveau wieder unterschritten.

Über den Monatswechsel zum Mai ist die Milchanlieferung in Deutschland, auf dem Weg zur Milchspitze, erneut leicht zurück gegangen. In den vorangegangenen Wochen war der saisonal typisch steigende Verlauf eher unterdurchschnittlich ausgeprägt. Dennoch bewegte sich das Rohstoffaufkommen in 2019 durchgängig auf verhältnismäßig hohem Niveau.

In Folge eines in der ersten Maiwoche 2018 verzeichneten Anstiegs, wurden die Vorjahresmengen zuletzt wieder unterschritten. Der durch die Dürreperiode in 2018 erwartete Einbruch der angelieferten Milchmengen ist bislang ausgeblieben und wird damit immer unwahrscheinlicher. Im Falle einer weiteren Trockenphase in diesem Jahr könnte sich dies allerdings durch bereits geräumte Futtervorräte unvermittelter auf die Milcherzeugung auswirken.

Wie stellen sich die Entwicklungen am Milchmarkt im Detail dar? Eine umfangreiche Einschätzung der Lage an den einzelnen Teilmärkten für Rohstoffe, Butter, Käse und Dauermilcherzeugnisse finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Alessa Leder

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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