Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Milchmengen gehen bislang nur leicht zurück

01.08.2019 (AMI) – Die Milchanlieferung war in Deutschland Mitte Juli nur geringfügig rückläufig. Dadurch bewegten sich die Mengen wieder näher am Vorjahresniveau. An den Rohstoffmärkten bestimmte am Monatsende ein ruhiger Verlauf das Bild.

Mitte Juli nahm das Rohstoffaufkommen in Deutschland erneut leicht ab. In den vorangegangenen Wochen war, entgegen dem saisonal typischen Trend, ein steigender Verlauf zu beobachten, der auf die zu diesem Zeitpunkt kühlere Witterung zurückzuführen ist. Zuletzt lagen die Milchmengen nur noch knapp unter dem Niveau des Vorjahres. Mit einem Minus von 0,4 % wurde es jedoch weiterhin unterschritten. Durch die hohen Temperaturen, die ab der Monatsmitte vorherrschten, kann mit weiteren Rückgängen in den kommenden Wochen gerechnet werden. Bislang machte sich die Hitzewellte in den Zahlen jedoch nicht bemerkbar und es wurde zum Monatsende teils von einem Milchaufkommen berichtet, dass höher ausfiel als erwartet.

An den Märkten für Magermilchkonzentrat und Industrierahm gab es Ende Juli nur wenig Bewegung. Die Marktteilnehmer berichteten von einem ruhigen Wochenverlauf. Auch die Hitzewelle der vergangenen Woche brachte keine Impulse. Dabei stand sowohl bei Magermilchkonzentrat als auch bei Industrierahm ein ausreichendes Angebot einer verhaltenen Nachfrage gegenüber.

Wie stellen sich die Entwicklungen am Milchmarkt im Detail dar? Eine umfangreiche Einschätzung der Lage an den einzelnen Teilmärkten für Rohstoffe, Butter, Käse und Dauermilcherzeugnisse finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Alessa Leder

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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