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EU-Milchanlieferung: Vorsprung gegenüber 2018 stabil

30.10.2019 (AMI) – Die Milcherzeuger in der EU lieferten im August dieses Jahres mehr Milch an als ein Jahr zuvor. Dabei lagen auch die mengenmäßig bedeutenden Erzeugerländer zumeist über dem Vorjahresniveau. In der Summe der ersten acht Monate blieb der Vorsprung gegenüber 2018 stabil.

Im August dieses Jahres haben die Molkereien in der EU-28 nach teils noch vorläufigen Ergebnissen rund 0,9% mehr Milch angeliefert als zwölf Monate zuvor. Damit fiel die Milchanlieferung den zweiten Monat in Folge wieder etwas umfangreicher aus als im entsprechenden Vorjahresmonat. In der Summe der ersten acht Monate verblieb der Vorsprung gegenüber dem Vorjahreszeitraum damit stabil bei 0,3 %.

Nachdem im Juli noch ein zweigeteilter Verlauf der Anlieferungsmengen zu beobachten war, lag das Rohstoffaufkommen im August in insgesamt 22 Staaten über dem Niveau des Vorjahresmonats. Unter anderem in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland kletterte die Produktion darüber. Einen Monat zuvor lagen die Mengen noch darunter. Mit einem Plus von 0,8 % verzeichneten die Niederlande damit den ersten Zuwachs in diesem Jahr. In Österreich, Polen und Spanien lag die Milchanlieferung im August vergleichsweise deutlich über der des entsprechenden Vorjahresmonats. Auch in Irland bewegten sich die Mengen fortgesetzt über der Vorjahreslinie, wobei sich der expansive Anstieg, der bereits im gesamten Jahresverlauf anhielt, deutlich abschwächte.
In Italien hielten die rückläufigen Tendenzen, die bereits seit zwölf Monaten vorherrschen, hingegen weiter an. Auch in Schweden, Rumänien und Dänemark wurde im August weniger Milch angeliefert als ein Jahr zuvor.

Der Mengenvorsprung gegenüber dem Vorjahr blieb in der aggregierten Betrachtung von Januar bis August im Vergleich zum Vormonat stabil. Damit wurde das Niveau von 2018 bereits seit Februar dieses Jahres übertroffen.

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Beitrag von Alessa Leder

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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