Deutschland | Käse | Nachfrage

Höhere Preisforderungen für Schnittkäse

21.11.2019 (AMI) – Am Käsemarkt verläuft die Nachfrage im Vorweihnachtsgeschäft rege. Die Bestände sind gleichzeitig niedrig und die Ware wird jung ausgeliefert. Im Zuge dessen kommen neue Abschlüsse im kurzfristigen Geschäft derzeit auf festerem Preisniveau zustande.

Am Markt für Schnittkäse bestimmten zu Beginn der zweiten Novemberhälfte weiter die rege Nachfrage und die begrenzte Warenverfügbarkeit das Bild. Im Inland wurden im Vorfeld des Weihnachtsgeschäftes in allen wichtigen Absatzkanälen umfangreiche Mengen geordert. Auch der Export nahm stetig Ware auf. Insgesamt wurde die Nachfrage aus den anderen EU-Staaten normal bis gut eingeschätzt und auch das Drittlandsgeschäft verlief in saisonal üblichem Rahmen.

Den umfangreichen Warenausgängen stand in der anlieferungsschwachen Jahreszeit ein nach wie vor begrenztes Angebot gegenüber. Wenn auch die Werke für das anstehende Weihnachtsgeschäft vorproduziert haben, lagen die Bestände in den Reifelagern fortgesetzt auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau und die Ware wurde vergleichsweise jung verladen. Das Bestandskundengeschäft konnte damit knapp bewerkstelligt werden, für zusätzliche kurzfristige Bestellungen, die durch die steigenden Preisforderungen zunahmen, war bei den Herstellern zumeist keine Ware vorhanden. Geschäfte zur Deckung von kurzfristigem Bedarf kamen zumeist auf erhöhter Preisbasis zustande.

Wie geht es am Käsemarkt weiter und wie stellen sich die Entwicklungen an den Teilmärkten für Butter und Pulverprodukte im Detail dar? Eine umfangreiche Einschätzung der Lage an den einzelnen Teilmärkten für Rohstoffe, Butter, Käse und Dauermilcherzeugnisse finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Andreas Gorn

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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