Deutschland | Butter | Nachfrage

Preise für Blockbutter tendieren fester

30.09.2021 (AMI) –Der Markt für Blockbutter verlief anhaltend ruhig. Aufgrund des weiterhin knappen Angebotes tendierten die Preise nochmals fester.

Der Markt für Blockbutter präsentierte sich Ende September anhaltend ruhig. Die Unsicherheiten über die weitere Angebots- und Preisentwicklung dämpften weiterhin das Handeln der Akteure. Obwohl vermehrt Gespräche geführt wurden, kamen Neugeschäfte aufgrund unterschiedlicher Preisvorstellungen zwischen den Käufern und Verkäufern für kurzfristige Liefertermine nur in sehr geringem Umfang zustande. Auch für Termine im ersten Quartal des kommenden Jahres herrschte aufgrund der unsicheren Preisentwicklung Zurückhaltung vor.

Die Preise tendierten in der Berichtswoche indes nochmals fester. Dies kann unter anderem darauf zurückgeführt werden, dass die Blockbutterproduktion aufgrund der hohen Sahnepreise uninteressant für die Unternehmen war. Folglich stand weniger Angebot zur Verfügung. Die Butter- und Käse-Börse in Kempten erhöhte ihre Notierung am unteren und oberen Ende um jeweils 5 Ct auf 4,20 bis 4,40 EUR/kg. Der Export in Drittländer spielte durch den weiterhin deutlichen Preisabstand zwischen der EU und dem Weltmarkt nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle.

An der European Energy Exchange (EEX) in Leipzig zeichneten sich nach vorne gerichtet leicht festere Preistendenzen ab, nachdem sich diese in der Woche zuvor leicht schwächer präsentierten. Für den Zeitraum September 2021 bis Mai 2022 erreichte der Durchschnittpreis zum Ende der 38. Kalenderwoche 4.239 EUR/t. Das waren 102 EUR mehr als eine Woche zuvor. Die preislichen Erwartungen stiegen dabei für alle Liefertermine. Auch die Handelsaktivitäten nahmen zu Beginn der zweiten Septemberhälfte zu. Das gehandelte Volumen belief sich auf 1.450 t (290 Kontrakte). Das waren 970 t mehr als in der Vorwoche.

Wie entwickelte sich der Marktverlauf bei abgepackter Butter Ende September im Detail? Und wie stellen sich die Entwicklungen an den Teilmärkten für Rohmilch, Käse und Dauermilcherzeugnisse dar? Eine umfangreiche Einschätzung der aktuellen Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

Sie sind noch kein Kunde und möchten den Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft kennenlernen? Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement.


Beitrag von Franzis Ester-Heuing
Junior Produktmanagerin Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Europa | Rohmilch | Anlieferung

EU-Milchaufkommen im September erneut schwächer

02.12.2021 (AMI) – Die Milchanlieferung in der EU hat sich ab Juni nah am Vorjahresniveau eingependelt. Durch die Mengenzuwächse im zweiten Quartal ergab sich jedoch in den ersten neuen Monaten gegenüber 2020 ein leichter Anstieg.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Bio-Milchpreise auf Allzeithoch

02.12.2021 (AMI) – Einen so hohen Milchpreis wie im Oktober 2021 erhielten die Bio-Milchviehbetriebe noch nie. Die Auszahlung der Molkereien für den ökologisch erzeugten Rohstoff kletterte bundesweit erstmalig über die magische Schwelle von 50-Cent. Eine Mischung aus Saisonzuschlägen und Zukunftsinvestitionen war ausschlaggebend für diese Entwicklung.   Mehr

Deutschland | Käse | Angebot

Angebot an Schnittkäse weiterhin sehr knapp

02.12.2021 (AMI) – Am Markt für Schnittkäse war das Angebot knapp. Gleichzeitig war die Nachfrage rege. Infolgedessen tendierte Blockware weiter fester. Die Preise für Brotware blieben auf hohem Niveau stabil.   Mehr