Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Schlachtschweinepreis bricht ein

11.09.2020 (AMI) – Aufgrund des erstmaligen Auftretens der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland kommt es zu einer Sondernotierung des Vereinigungspreises für Schlachtschweine. Da erwartet wird, dass der Export in Drittländer einbricht, kommt es zu starkem Preisdruck. Zusätzlich melden die Landwirte vermehrt Tiere zur Schlachtung an.

Schweine aus Brandenburg werden aktuell von den Schlachtunternehmen nicht abgenommen. Um den Geschehnissen Rechnung zu tragen, wird der empfohlene Vereinigungspreis auf 1,27 EUR/kg Schlachtgewicht abgesenkt.

Im Fleischhandel wurde Schinken wieder etwas verstärkter geordert als in den Vorwochen. Entsprechende Werbeaktionen im Lebensmitteleinzelhandel wirken sich stützend aus. Aber auch Verarbeitungsfleisch wird in größeren Mengen nachgefragt. Preislich kam es kaum zu Bewegungen, fast alle Teilstücke wurden noch zu stabilen Konditionen gehandelt. Wie sich der Fleischhandel weiterentwickelt, ist derzeit unsicher.

Haben Sie auch Interesse an dem europäische Schlachtschweinemarkt? Informationen dazu finden Sie in unserem Online-Dienst Markt aktuell Vieh und Fleisch. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie kennen unsere Angebote noch nicht und möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop.

Beitrag von Mechthild Cloppenburg
Marktexpertin Fleischwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Frische Lebensmittel | Index

Lebensmittelteuerung ist zurückgegangen

18.09.2020 (AMI) – Die Mehrwertsteuersenkung hat einen deutlichen Effekt auf die Teuerungsrate von Lebensmitteln.  Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Weizen und Mais

Chicago: Weizen dümpelt dahin, Mais zieht an

17.09.2020 (AMI) – Während der jüngste USDA-Bericht bei Weizen kaum Kurswirkung erzielte, wurden die Maisnotierungen davon kräftig angetrieben.  Mehr

Deutschland | Steinobst | Angebot

Zwetschensaison auf der Zielgeraden

17.09.2020 (AMI) – Auch zum Ende der Zwetschensaison bleibt der Markt durch die begrenzte Warenverfügbarkeit aus den deutschen Anbauregionen geprägt, und die Preise sind auf hohem Niveau fest. In bedeutendem Ausmaß wird das Sortiment durch Importe ergänzt.   Mehr