Deutschland | Milch & Milchprodukte | Haushaltsnachfrage

Verbraucher kaufen mehr Milchprodukte

12.08.2020 (AMI) – Milch, Käse, Butter und Frischprodukte: Nahezu alle Milcherzeugnisse sind im ersten Halbjahr 2020 verstärkt nachgefragt worden. Vor allem in den Monaten des Lockdowns stieg die private Nachfrage spürbar.

In den ersten sechs Monaten von 2020 haben die Verbraucher mehr Milch und Molkereiprodukte eingekauft als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Und das trotz zumeist gestiegener Preise. Vor allem im März und April, in den Monaten, in denen das öffentliche Leben aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus nahezu zum Erliegen kam, landeten Milchprodukte häufiger im Einkaufswagen. Besonders haltbare Produkte erfuhren einen deutlichen Schub.

Auf der Produktebene der Milcherzeugnisse war über alle Einkaufsstätten eine überwiegend gestiegene Nachfrage zu beobachten. Die Einkaufsmengen bei Butter sind im ersten Halbjahr 2020 um 11,8 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum gestiegen. Ausschlaggebend hierfür dürfte zum einen die Bevorratung während des flächendeckenden Lockdowns in Deutschland sein. Zum anderen profitierten die Verbraucher auch von gesunkenen Preisen gegenüber dem ersten Halbjahr 2019. Im Schnitt zahlten die Verbraucher 10,8 % weniger.

Waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch bei den weiteren Milchprodukten auszumachen? Und konnte der Online-Handel mit Lebensmitteln sogar von der veränderten Situation profitieren? Eine ausführliche Analyse finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft. Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement.

Beitrag von Juliane Michels
Produktmanagerin Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Schweine | Handel

Neue Fälle der Afrikanische Schweinepest verunsichern den Handel

22.07.2021 (AMI) – Vor wenigen Tagen wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen in drei Fällen in Brandenburg festgestellt. Das lässt die Sorgenfalten von Beteiligten im Schweinehandel größer werden.   Mehr

Welt | Ölsaaten | Terminkontrakte

Überhitzter Rapsmarkt

21.07.2021 (AMI) – Die erneut pessimistischen Aussichten auf eine gute Rapsernte treiben die Notierungen kräftig nach oben. Zugpferd sind die kanadischen Canola-Kurse, die neue Rekordmarken erreichen und auch Raps in Paris auf ein Allzeithoch trieben.   Mehr

Europa | Zwiebelgemüse | Ernte

Zwiebelernte setzt europaweit verspätet ein

15.07.2021 Ein kaltes und in weiten Bereichen nasses Frühjahr haben Spuren in der Entwicklung der Zwiebelbestände in den nördlichen Anbauregionen Europas hinterlassen. Ganz anders sieht die Situation in Südeuropa aus. Im großen Produktionsland Spanien waren die Bedingungen weitgehend ideal.   Mehr