Deutschland | Agrarrohstoffe | Index

AMI-Agrarrohstoffindex klettert weiter

04.06.2024 (AMI) – Der AMI-Rohstoffindex legte im Vergleich zum Vormonat um 2,2 % auf 135,4 Punkte zu. Dabei stiegen die Erzeugerpreise für Getreide, Raps, Milch und Rinder. Dagegen blieben die Preise für Schweine auf dem Niveau vom April 2024.

Am Getreidemarkt ging es mit den Preisen im Mai weiter aufwärts. Dabei waren insbesondere die Vorgaben vom Weltmarkt entscheidend. Insbesondere die Einschätzung zur Weizenernte trieb dabei die Kurse.

Auch die Erzeugerpreise für Raps lagen deutlich über dem Niveau des Vormonats. Hier kamen die entscheidenden Impulse ebenfalls vom Terminmarkt. Raps ist in Deutschland, Europa und weltweit absehbar knapp.

Im Mai setzte das für die Jahreszeit typische Wachstum der bundesweiten Milchanlieferung erneut ein. Die Rohstoffmärkte zeigten im Mai deutlich festere Tendenzen und die Erzeugerpreise für Rohmilch zogen an.

Die kühle Witterung und die Feiertage bremsten den Handel mit Schweinefleisch und damit auch Schlachtschweinen im Mai spürbar aus. Die Preise für Schlachtschweine entwickelten sich stabil. Der Schlachtrindermarkt war in der ersten Maihälfte in allen Kategorien von einem eher zu kleinen Angebot und etwas festeren Preisen gekennzeichnet.

Natürlich informiert – Preisindex sorgt für mehr Transparenz

Möchten Sie mehr wissen? – Dann nutzen Sie unseren Online-Dienst Markt aktuell Agribusiness, der Ihnen eine aktuelle Analyse mit allen Daten der Teil-Indizes zu Getreide/Ölsaaten, Fleisch und Rohmilch sowie der relevanten Fakten und Hintergründe zur Umstellung auf das neue Basisjahr 2020 liefert.


Beitrag von Leif Erik Rehder
Bereichsleiter Pflanzenbau
Druckversion als PDF öffnen

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Welt | Milch & Milchprodukte | Kennzahlen

Globale Handelsaktivitäten nehmen zu

20.06.2024 (AMI) – Für das Jahr 2024 prognostiziert die FAO eine global steigende Milchmenge. Auch der weltweite Handel dürfte im laufenden Jahr leicht zulegen und somit zu steigenden Absätzen und festeren Preisen bei den einzelnen Molkereiprodukten führen.   Mehr

Europa | Kernobst | Ernte

Alles deutet auf eine kleinere EU-Apfelernte hin

18.06.2024 (AMI) - Von den Alpen bis zu Nord- und Ostsee und weit Richtung Osteuropa beeinflussen Frost, Hagel, heftige Regenfälle und wenig Sonnenstunden den Obstmarkt. Auch vor Äpfeln und Birnen machen die Witterungsbilden keinen Halt. Bis zur diesjährigen Ernte sind noch einige Monate Zeit, fest steht aber, dass die Menge deutlich geringer ausfallen wird.   Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Weizen und Mais

Chicago: US-Kassamarkt stützt Maiskurse

13.06.2024 (AMI) – Während die Maiskurse angesichts fester Kassapreise und einer heranrollenden Hitzewelle in den US-Anbaugebieten zulegt, verlieren die Weizenkurse. Ausschlaggebend ist die derzeit schwache Nachfrage sowie die Aussicht auf eine große US-Ernte.   Mehr