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AMI-Rohstoffindex steht weiter unter Druck

03.03.2025 (AMI) – Der AMI-Agrarrohstoffindex steht im Februar 2025 weiter unter Druck. Festere Preise für Getreide und Schlachtrinder können den Rückgang bei den Erzeugerpreisen für Rohmilch und Schlachtschweine nicht ausgleichen.

Der AMI-Rohstoffindex entfernt sich weiter von seinem Hochstand im Dezember 2024. Bis zum Jahreswechsel hatte insbesondere die monatelange Rallye der Milcherzeugerpreise den Index befeuert. Seit Anfang 2025 sinken nun die Milcherzeugerpreise. Und diese Tendenz wird sich auch im Februar fortsetzen, wobei die Abschläge voraussichtlich regional unterschiedlich deutlich ausfallen werden. Hintergrund sind bärische Signale von den Milchproduktenmärkten.

Am Getreidemarkt setzten die Preise nach einem Knick Ende Januar 25 ihre Aufwärtsbewegung fort. Neben den festen Terminkursen stützen auch die Nachfrage bei gleichzeitig schmalem Angebot die Preise. Auch die Rapspreise folgten den Vorgaben der Börsen und tendierten fester.

Überhänge drückten auf die Preise am deutschen Schlachtschweinemarkt. Dagegen stiegen die Preise für Schlachtrinder auf ein Rekordniveau.

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Beitrag von Leif Erik Rehder
Bereichsleiter Pflanzenbau
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