AMI Themen der Woche

Deutschland | Milch & Milchprodukte | Strukturdaten

Rückgang der Rinderbestände setzt sich fort

03.07.2017 (AMI) – Die Zahl der in Deutschland gehaltenen Rinder hat weiter abgenommen. Auch an Milchkühen und weiblichem Zuchtvieh wurde weniger gezählt. Zudem hat sich der Rückgang bei den Haltungen nochmals verstärkt. Somit ist kurzfristig, trotz der anziehenden Milchpreise, nicht mit einem sprunghaften Anstieg der Milchmengen zu rechnen.  Mehr

Deutschland | Gemüse | Nachfrage

Frischgemüseeinkäufe auf Fünfjahreshoch

30.06.2017 Bonn, 30.06.2017 (AMI) – Das kalte Wetter im Mittelmeerraum ließ die Einkaufsmengen in Deutschland in den ersten beiden Monaten des Jahres deutlich unter Vorjahresniveau sinken. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, heißt es bekanntlich. Da es sich meist um Wachstumsverzögerungen und nicht um Verluste handelte wurde von März bis Mai in Spanien mehr als üblich geerntet. Mit der einsetzenden Freilandernte in Deutschland sorgte dies für steigende Einkaufsmengen, sinkende Preise und im Mai sogar für sinkende Umsätze im Einzelhandel.   Mehr

Deutschland | Frische Lebensmittel | Verbraucherpreise

Teuerungsrate frischer Nahrungsmittel zieht im Juni nochmals an

28.06.2017 (AMI) – Der Preisabstand zum Vorjahr ist im Juni weiter gestiegen. Basierend auf den Daten der ersten dreieinhalb Wochen des Monats kosten frische Lebensmittel dem AMI-Frischeindex zufolge 7,0 % mehr als im Juni 2016. Bestimmt wird die Nahrungsmittelteuerung in erster Linie durch die Preisentwicklung bei Milch und Milchprodukten.  Mehr

Deutschland | Öko-Landbau | Handel

Fleischersatzprodukte werden immer konventioneller

26.06.2017 (AMI) – Die Umsätze mit Fleischersatz in Deutschland sind 2016 weiter gestiegen, aber nicht bei Bio-Tofu und Co., sondern bei konventionellem Fleischersatz. Die Produktion von pflanzlicher Wurst und pflanzlichem Schnitzel bei Rügenwalder, Wiesenhof, Meica und Co. zeigt sich auch in den Verkaufszahlen. Wenn die Kunden im LEH die Auswahl haben, dann greifen sie auch zum günstigeren konventionellen Produkt.  Mehr

Deutschland | Vieh & Fleisch | Aktionspreise

Verliert Schweinefleisch an Bedeutung?

22.06.2017 (AMI) – Obwohl der Handel mit Grillfleisch vom Schwein in den Wochen vor Pfingsten einen saisonüblichen Höhepunkt erreichte, wurden die Erwartungen der Marktbeteiligten häufig nicht erfüllt. Die Nachfrage nach Schweinefleisch schwächelt und auch der Anteil der Aktionen im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) geht zurück. Zwar kommt den Aktionen im LEH weiter eine große Bedeutung zu, dennoch rücken auch hier zunehmend Rind und Geflügel in den Vordergrund.  Mehr

Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

AMI schätzt Erzeugerpreis für Milch im Juni auf 34,0 Ct/kg

21.06.2017 (AMI) – Informationen zu den Milcherzeugerpreisen stehen normalerweise erst mit großer zeitlicher Verzögerung zur Verfügung. Mit dem neuen AMI Markt aktuell Preisprognose Rohmilch schließt die AMI diese Lücke.  Mehr

Europa | Getreide | Ernte

Vegetationsbedingungen für Getreide verbessert

20.06.2017 (AMI) – Mit 45,8 Mio. t taxiert der Deutsche Raiffeisenverband DRV die diesjährige Getreideernte in Deutschland aktuell rund 400.000 t höher als im Vormonat. Auslöser für das Plus waren die Regenfälle in der ersten Junihälfte.  Mehr

Deutschland | Öko-Landbau | Marktprognose

Mehr Transparenz auf dem deutschen Bio-Markt

14.06.2017 (AMI) – Jährlich schätzt die AMI mit dem Arbeitskreis Bio-Markt die Größe des Bio-Marktes in Deutschland. Bei den „sonstigen Einkaufsstätten“, zu denen Bäcker, Metzger und Hofläden genauso zählen wie Versandhändler und Wochenmarktbeschicker, liegen bislang nur Schätzgrößen über die Bio-Umsätze vor.  Mehr

Deutschland | Blumen & Zierpflanzen | Markttrends

Guter Marktverlauf reichte wohl bis auf Produktionsebene

13.06.2017 (AMI) – An der aktuellen Frühjahrsausgabe der AMI Anbauerhebung Produktions- & Wirtschaftstendenzen im Zierpflanzenbau (PWZ) nahmen mehr als 250 Betriebe teil, die es insgesamt auf eine geschützte Fläche von rund 265 ha brachten. Die erfasste Freilandfläche war mit gut 409 ha vor allem durch die Herbstkulturen aus dem Beet- & Balkonsortiment größer.   Mehr

Europa | Kernobst | Angebot

Frühjahrsfröste dezimieren die Apfelernte

12.06.2017 (AMI) – Die extreme Witterung im April und Mai führt in vielen europäischen Anbauregionen zu deutlichen Ernteeinbußen. Vielfach wird sogar die Marke von 50 % überschritten und die kontinuierliche Belieferung der Märkte ist gefährdet. Innerhalb der deutschen Grenzen gilt dies auch für die Region Bodensee, die sogar einen Ernteausfall von 70 % prognostiziert. Im Gegensatz dazu verfügt der Norden mit Schwerpunkt Niederelbe über einen umfangreichen Frostschutz in Form von Beregnungsanlagen. Aus heutiger Sicht ist hier nur eine Einbuße von rund 10 % zu erwarten.  Mehr