Deutschland | Milch & Milchprodukte | Kennzahlen

Deckungsbeitrag wieder erhöht

19.07.2024 (AMI) – Mit den steigenden Milcherzeugerpreisen legte auch der Grunderlös auf den Höfen zu. Bei schwankenden Kosten erhöhte sich die Marge. Damit können die Landwirte gegenüber dem Vorjahr mit leicht steigenden Deckungsbeiträgen rechnen.

Die Milchviehhaltung in Deutschland stand auch im ersten Halbjahr 2024 vor weitreichenden Herausforderungen. Immer neue Vorgaben aus der Politik sowie dem Lebensmitteleinzelhandel zwingen die Landwirte dazu ihre Produktionsweise zu überdenken. Dies machte sich auch im Strukturwandel bemerkbar. Von Mai 2023 bis Mai dieses Jahres gaben rund 4,3 % der Landwirte die Milchviehhaltung in Deutschland auf. Dabei sah es auf der Erlösseite in den letzten 30 Monaten wesentlich entspannter aus, als noch in den Jahren davor. Insbesondere das Jahr 2022 war dabei durchaus ein erfreuliches für die Milchviehhalter. Auf der einen Seite stiegen zwar die Ausgaben für Betriebsmittelkosten im Jahresverlauf, gaben später jedoch wieder nach. Auf der anderen Seite war der Anstieg der Milcherzeugerpreise wesentlich ausgeprägter, sodass sich die Marge zwischen den Erlösen und den variablen Kosten erhöhte. Damit einher ging auch ein höherer Deckungsbeitrag je Kuh und Jahr. Mit den sinkenden Auszahlungsleistungen im Jahr 2023 verringerte sich zwar der Deckungsbeitrag je Kuh leicht, allerdings lag er noch deutlich über dem Schnitt der Vorjahre.

Wie entwickelten sich die Erlöse der Landwirte? Und wie werden sich die Erzeugerpreise im neuen Jahr entwickeln? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer Analyse in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Denis Straet
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