Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Saisonaler Anstieg der Milchanlieferung setzt sich fort

17.01.2019 (AMI) – Während des Übergangs zu 2019 hat sich der saisonale Anstieg des Rohstoffaufkommens weiter fortgesetzt. Das Vorjahresniveau wurde dabei jedoch weiter unterschritten. Der niedrigere Milchkuhbestand und die regional teils kritische Futtersituation dürften dazu beigetragen haben.

Wie Berechnungen der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) zeigen, haben die Molkereien in der 52. Kalenderwoche 0,8 % mehr Milch erfasst als in der Vorwoche. Zum Jahresanfang hat sich der Anstieg weiter verstärkt. In der 1. Kalenderwoche 2019 bewegte sich das Milchaufkommen um 1,3 % über dem Niveau der vorangegangenen Woche. Dabei hat sich der Rückstand zum Vorjahr weiter auf 3,3 % vergrößert. Neben der sehr hohen Milchanlieferung Anfang 2018 dürfte auch der niedrigere Milchkuhbestand und die regional teils kritische Futtersituation dazu beigetragen haben. In der Jahresbetrachtung lag das Rohstoffaufkommen 2018 nach Schätzungen der AMI nach Molkereistandort um rund 1,7 % über dem Niveau von 2017. Das Plus ist insbesondere durch die umfangreiche Milchanlieferung bis zur Jahresmitte zu begründen.

Wie stellen sich die Entwicklungen am Milchmarkt im Detail dar? Eine umfangreiche Einschätzung der Lage an einzelnen Teilmärkten für Rohstoffe, Butter, Käse und Dauermilcherzeugnisse finden sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Anna Effertz
Projektmanagerin Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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