Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Rohstoffaufkommen über Vorjahresniveau

06.08.2020 (AMI) – Die Milchanlieferung in Deutschland hat Ende Juli den saisonal bedingten Rückgang fortgesetzt. Auch in den kommenden Wochen dürfte sich diese Entwicklung fortsetzen.

In den Wochen zuvor prägten Schwankungen in der Andienung an die Molkereien aufgrund der wechselhaften Temperaturen das Bild. Der Abstand zur Vorjahreslinie vergrößerte sich zuletzt wieder. Dies dürfte vor allem auf einen ausgeprägteren Rückgang der Milchanlieferung im vergangenen Jahr zurückzuführen sein.

Anfang August wurden die Rohstoffmärkte nach wie vor von der Urlaubs- und Ferienzeit in weiten Teilen der EU bestimmt. Dementsprechend hielten sich die Geschäftsaktivitäten weiterhin in Grenzen. Auf der Eiweißseite traf in der Berichtswoche ein erhöhtes Angebot auf eine verhaltene Nachfrage. Die angebotene Ware ließ sich daher zumeist nur mit Preisabschlägen gegenüber der Vorwoche vermarkten. Bei Industrierahm war die Marktlage recht unverändert. Die Hersteller berichteten von einer guten Verfügbarkeit und einer dazu passenden Nachfrage. Die Preise für Sahne stabilisierten sich daher auf dem in der Vorwoche leicht reduzierten Niveau.

Wie wirkten sich die zuletzt stabilisierten Sahnepreise auf die Marktsituation bei Butter aus? Hielt an den Pulvermärkten die verhaltene Nachfrage der vergangenen Wochen auch Anfang August an? Eine aktuelle Einschätzung der Marktlage für Milchprodukte finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Juliane Michels
Produktmanagerin Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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