Deutschland | Käse | Preise

Schnittkäsebestände vergleichsweise niedrig

26.11.2020 (AMI) – Der Käsemarkt in Deutschland ist Ende November im kurzfristigen Geschäft von stabilen Preisen geprägt. Bei Verhandlungen für Lieferungen im neuen Jahr lagen die Preisvorstellungen von Verkäufern und Käufern jedoch noch auseinander.

Der Markt für Schnittkäse stellte sich Ende November recht ausgeglichen dar. Der Absatz an den Lebensmitteleinzelhandel bewegte sich in der Berichtswoche auf einem hohen Niveau, wenngleich sich die Nachfrage normalisiert hat und die Spitzenmengen der Vorwochen nicht mehr abgesetzt werden konnten. Mit den Abrufen der Industrie zeigten sich die Hersteller überwiegend zufrieden. Aus dem Food-Service Bereich war die Nachfrage weiterhin begrenzt und die Mengen blieben, wie auch in den Wochen zuvor, hinter dem Vorjahresniveau zurück. Der Lockdown, der aller Voraussicht nach verlängert wird, führte hier aufgrund des gestiegenen Inhouse-Konsums zu einer Verschiebung der Käsenachfrage Richtung Lebensmitteleinzelhandel.

Die Bestände in den Reifelägern bewegten sich auf einem unverändert niedrigen Niveau und wiesen zumeist eine junge Altersstruktur auf, da auch die Hersteller die Käseproduktion, wenn möglich, an die geänderten Rahmenbedingungen angepasst haben. Die Preise für Schnittkäse waren Ende November stabil.

Wie gestaltete sich der Export von Käse Ende November? Und wie geht es am Käsemarkt weiter? Eine umfangreiche Einschätzung der Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Juliane Michels
Produktmanagerin Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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