Globales Wachstum verlangsamt sich
In der EU erfassten die Molkereien von Januar bis Mai knapp 64,7 Mio. t Milch und damit 3,8 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die EU-Kommission erwartet für 2026 ein Wachstum der Milchanlieferung um 1,7 % auf rund 151 Mio. t.
In der zweiten Jahreshälfte dürfte sich das globale Wachstum jedoch abschwächen. Dafür sprechen das hohe Vorjahresniveau, steigende Produktionskosten und sinkende Margen. Im Vereinigten Königreich wird mit rückläufigen Mengen gerechnet. Dagegen erwartet das USDA für die USA sowie die FAO für Neuseeland und Argentinien weiterhin steigende Milchmengen.
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Hohe Milchmengen führen zu umfangreicher Verarbeitung
Dr. Kerstin Keunecke
Bereichsleiterin Milch und Milchprodukte
Tel. (0228) 33805-101
Autorin von Fachbeiträgen und Produktstudien zum Milchmarkt, Analystin für den Milchpreisvergleich, vielfältige Kontakte zu Molkereien und Unternehmen der Milchbranche.



