Deutschland | Rohmilch | Angebot

Globales Wachstum verlangsamt sich

30.07.2026 (AMI) – Weltweit fiel das Rohstoffangebot in den ersten fünf Monaten von 2026 hoch aus. In allen wichtigen Exportregionen wurde mehr Milch erzeugt als im Vorjahreszeitraum.

In der EU erfassten die Molkereien von Januar bis Mai knapp 64,7 Mio. t Milch und damit 3,8 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die EU-Kommission erwartet für 2026 ein Wachstum der Milchanlieferung um 1,7 % auf rund 151 Mio. t.

In der zweiten Jahreshälfte dürfte sich das globale Wachstum jedoch abschwächen. Dafür sprechen das hohe Vorjahresniveau, steigende Produktionskosten und sinkende Margen. Im Vereinigten Königreich wird mit rückläufigen Mengen gerechnet. Dagegen erwartet das USDA für die USA sowie die FAO für Neuseeland und Argentinien weiterhin steigende Milchmengen.

Wie entwickelt sich die Milchanlieferung in der EU und in den wichtigsten Drittländern im Detail? Unser Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft liefert Ihnen aktuelle Zahlen, Trends und Einordnungen zu den nationalen und internationalen Milchmärkten.

Sie sind noch kein Kunde und möchten vom Expertenwissen der AMI profitieren? Dann nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten in unserem Shop und sichern Sie sich noch heute Ihren persönlichen Zugang zum Markt aktuell Milchwirtschaft.

Interessieren Sie sich für dieses Markt Chart? Entdecken Sie dieses und viele weitere informative AMI-Markt Charts als JPG-Datei inklusive Begleittext in unserem Online-Shop.

Beitrag von Dr. Kerstin Keunecke
Marktexpertin Milch und Milchprodukte

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Butter | Börsennotierungen

Blockbuttermarkt saisonüblich ruhig

30.07.2026 (AMI) – Die Sommerferien, die Ende Juli in einem Großteil in Deutschland eingekehrt waren, machten sich zuletzt auch am Buttermarkt bemerkbar. Am Blockbuttermarkt agierten die Akteure bei leicht steigenden Preisen überwiegend zurückhaltend.   Mehr

Deutschland | Milch & Milchprodukte | Verarbeitung

Hohe Milchmengen führen zu umfangreicher Verarbeitung

23.07.2026 (AMI) – Bei der Herstellung von Milcherzeugnissen zeigten sich von Januar bis Mai 2026 nahezu produktübergreifend Mengensteigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere Butter, Pulver und Käse wurden umfangreicher produziert. Die Erzeugung von Konsum- sowie Kondensmilch verfehlte dagegen das Vorjahresniveau.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Angebot

Milchmengen nach Hitzeeinbruch erholt

23.07.2026 (AMI) – Die Milchanlieferung in Deutschland legte in der ersten vollen Juliwoche wieder zu, nachdem sie zuvor hitzebedingt deutlich gesunken war.   Mehr