Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Expansives Milchaufkommen ab Spätsommer

19.02.2026 (AMI) – Zu Beginn des Jahres bewegte sich die Milchanlieferung in Deutschland unter dem Vorjahresniveau. Etwa ab der zweiten Jahreshälfte holten die Milchmengen jedoch deutlich auf und übertrafen in der Summe von Januar bis Dezember das Niveau von 2024 deutlich.

Im Dezember 2025 stieg die bundesweite Milchanlieferung im saisontypischen Verlauf an und behielt dadurch den großen Vorsprung gegenüber den Vorjahresmengen bei. Insgesamt wurden in Deutschland knapp 2,81 Mio. t Rohstoff erfasst, oder umgerechnet auf einen Standardmonat mit 30,5 Tagen rund 2,76 Mio. t, und damit 7,8 % mehr als im Dezember 2024. In der Jahresbetrachtung erhöhte die Milchanlieferung dadurch den Vorsprung auf die Anlieferung im Vorjahr erneut. Von Januar bis Dezember 2025 wurden mit einem Volumen von 32,49 Mio. t, bereinigt um den Schalttag im Februar 2024, knapp 1,2 % mehr Milch angeliefert als im Jahr zuvor. Dabei lagen die erfassten Milchmengen bis einschließlich Juli noch unter der Vorjahreslinie, die expansiven Tendenzen in der zweiten Jahrshälfte glichen diesen Rückstand jedoch mehr als aus. Gleichsam befand sich die Milchspitze im Mai auf vergleichsweise niedrigem Niveau, während das Milchtal im Herbst aufgrund der außergewöhnlich hohen Anlieferungsmengen ausblieb.

Wie entwickelte sich die Milchanlieferung in den einzelnen Bundesländern? Und was waren die Gründe für die Abflachung der Milchkurve im Jahr 2025? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer Kurzmeldung in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.
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Beitrag von Monique Rockhoff
Junior Produktmanagerin Milch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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