Deutschland | Butter | Nachfrage

Preisanstieg am Buttermarkt

12.03.2026 (AMI) – In der ersten Monatshälfte war der deutsche Buttermarkt von einer belebten Nachfrage geprägt. Infolge umfangreicher Produktionsmengen stand dieser eine ausreichende Warenverfügbarkeit gegenüber.

Der Markt für abgepackte Butter zeigte sich in der ersten Märzhälfte sehr dynamisch. Fettreiche Produkte wie Butter profitierten von einer anhaltend lebhaften Nachfrage aus dem Lebensmitteleinzelhandel. Im Hinblick auf das nahende Osterfest Anfang April rechnen die Hersteller für die kommenden Wochen mit einer weiteren Belebung der Abrufe. An der Butter- und Käse-Börse in Kempten wurde die Notierung für Formware am 11.03.26 erstmals im aktuellen Jahr angehoben. Im Vergleich zur Vorwoche wurde das untere Spannenende um 10 Ct auf 3,75 bis 4,85 EUR/kg heraufgesetzt.

Mit Beginn des neuen Kontraktzeitraumes ab März sind die Molkereiabgabepreise für abgepackte Butter erstmals im Jahresverlauf gestiegen. Dies hat sich auch auf der Verbraucherebene niedergeschlagen. Zum Ende der 10. Kalenderwoche erhöhte der erste große Discounter seinen Ladenpreis für das 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter im Preiseinstiegssegment von 0,99 EUR auf 1,19 EUR. In den folgenden Tagen zogen die weiteren Händler nach und hoben den Preis für das 250-Gramm-Päckchen ebenfalls um 20 Ct auf 1,19 EUR an. Somit kostete der Butterziegel zuletzt 80 Ct weniger als Anfang März 2025.

Wie entwickelte sich die Lage am Markt für Blockbutter? Und wie standen sich Angebot und Nachfrage an den Teilmärkten für Rohmilch, Käse und Dauermilcherzeugnisse gegenüber? Eine umfangreiche Einschätzung der aktuellen Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Michelle Kuhn
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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