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Milchanlieferung in historischen Höhen

02.04.2026 (AMI) – Das Milchaufkommen in Deutschland legte in der zweiten Märzhälfte saisonal weiter zu, allerdings nicht mehr in dem Umfang wie zu Monatsbeginn. Durch die hohen Milchmengen stießen die Verarbeitungskapazitäten zunehmend an ihre Grenzen.

In der zweiten Märzhälfte schwächte sich der Anstieg der bundesweiten Milchanlieferung gegenüber den Vorwochen wieder ein wenig ab. Dennoch lieferten die Milchbauern in der 12. Kalenderwoche rund 0,3 % mehr Rohstoff an die Molkereien als in der Woche zuvor, so Berechnungen der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB). Das Niveau der Vorjahreswoche wurde damit weiterhin deutlich um 6,9 % übertroffen. Durch die anhaltend expansiven Tendenzen seit Jahresbeginn belief sich der Vorsprung in der Summe der ersten zwölf Wochen gegenüber dem Vorjahreszeitraum zuletzt auf 6,3 %. In Frankreich entwickelten sich die Milchmengen Mitte März entgegen ihrem saisonal üblichen Trend rückläufig. In der 12. Kalenderwoche wurden hier bundesweit 0,5 % weniger Rohstoff erfasst als in der Woche zuvor. Das Vorjahresniveau wurde dagegen um 4,9 % anhaltend deutlich übertroffen.

Wie gestaltete sich die Lage an den deutschen Rohstoff- und Produktmärkten Anfang April? Und wie entwickelten sich die Spotpreise für Rohmilch? Antworten auf diese Fragen finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Monique Rockhoff
Junior Produktmanagerin Milch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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