Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Milchanlieferung steigt wieder deutlicher

30.04.2026 (AMI) – Das bundesweite Milchaufkommen nahm Mitte April saisonal weiter zu, und das obwohl sich die Milchmengen bereits seit Anfang März über den Milchspitzen der vergangenen beiden Jahre bewegen.

Mitte April verstärkte sich der saisonale Anstieg der Milchmengen gegenüber den Vorwochen wieder ein wenig. In der 16. Kalenderwoche erfassten die Molkereien in Deutschland nach Berechnungen der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) 0,5 % mehr Rohstoff als in der Woche zuvor. Durch einen etwas deutlicheren Zuwachs zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr hat sich der Vorsprung auf die Vorjahreswoche auf 5,5 % verringert, fiel damit allerdings anhaltend hoch aus. In der Summe der ersten 16 Kalenderwochen dieses Jahres lag das Milchaufkommen um 6,2 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. In Frankreich hat die Milchanlieferung in der 16. Kalenderwoche dagegen an Dynamik verloren und ging im Vergleich zur Vorwoche um 1,4 % zurück. Damit rutschten die Milchmengen in Frankreich das erste Mal seit Juli 2025 unter die Vorjahreslinie. Der Rückstand belief sich dabei auf 0,3 %.

Wie gestaltete sich die Lage an den deutschen Rohstoff- und Produktmärkten Ende April? Und wie entwickelten sich die Spotpreise für Rohmilch? Antworten auf diese Fragen finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

Sie sind noch kein Kunde und möchten den Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft kennenlernen? Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement.

Beitrag von Monique Rockhoff
Junior Produktmanagerin Milch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Bio-Milchpreise setzen leichte Abwärtsbewegung fort

30.04.2026 (AMI) – Die Preise für ökologisch erzeugte Milch wurden im März 2026 ein weiteres Mal leicht nach unten korrigiert. Besonders deutlich fiel der Preisrückgang in den östlichen Bundesländern aus.   Mehr

Welt | Milch & Milchprodukte | Strukturdaten

AMI Markt Bilanz Milch 2026: Zwischen Knappheit und Angebotsüberhang

28.04.2026 AMI – Der Milchmarkt zeigte sich 2025 zweigeteilt: In der ersten Jahreshälfte sorgte ein knappes Rohstoffaufkommen für eine stabile Marktlage und moderate Preisanpassungen.   Mehr

Deutschland | Milch & Milchprodukte | Verbrauch

Pro-Kopf-Verbrauch gestiegen – außer bei Konsummilch

23.04.2026 (AMI) – Im Jahr 2025 wurden die meisten Milchprodukte in Deutschland in größerer Menge verzehrt. Im Durchschnitt verbrauchte jeder Bürger rund 900 Gramm Käse und ein Päckchen Butter mehr als im Vorjahr. Beim Pro-Kopf-Verbrauch von Konsummilch setzte sich hingegen der rückläufige Trend fort.   Mehr