Deutschland | Käse | Nachfrage

Anhaltend rege Käsenachfrage

15.05.2026 (AMI) – Der deutsche Käsemarkt präsentierte sich auch Mitte Mai weiterhin ausbalanciert. Eine rege Nachfrage hielt die Bestände trotz umfangreicher Produktion auf niedrigem Niveau. Die Preise tendierten überwiegend stabil.

Mitte Mai behielt der Markt für Schnittkäse seine Stabilität der vergangenen Wochen bei. Die Nachfrage blieb anhaltend rege und die Warenausgänge waren umfangreich. Insbesondere der Lebensmitteleinzelhandel nahm hohe Mengen auf aber auch der GV-Bereich bestellte umfangreich Ware. In Richtung Industrie flossen die Warenströme kontraktbedingt in üblichem Umfang ab. In der Folge bewegten sich die Käsebestände in den Reifelagern anhaltend auf niedrigem Niveau und die Ware verließ jung die Werke. Marktteilnehmer berichteten von ausverkauften und vollständig verplanten Beständen. Auch die Produktionen in den Käsereien, die vor dem Hintergrund des hohen Milchaufkommens seit Wochen auf Volllast laufen, fokussierten sich auf die Bedienung bestehender Kontrakte. Dementsprechend war es kaum möglich Spotgeschäften zu tätigen oder Lieferungen vorzuziehen.

In diesem weitestgehend ausbalanciertem Marktverlauf bewegten sich auch die Preise auf überwiegend stabilem Niveau. Die Notierungskommission in Hannover schrieb Blockware für die 20. Kalenderwoche mit 3,45 bis 3,65 EUR/kg unverändert auf dem Niveau der Vorwoche fort. Auch die Notierung für Brotware wurde in einer Spanne von 3,60 bis 3,80 EUR/kg gegenüber der Vorwoche unverändert fortgeschrieben.

Wie stellte sich die Exportsituation am Käsemarkt Mitte Mai dar? Und wie entwickelten sich die Preise an den Teilmärkten für Rohmilch, Butter und Dauermilcherzeugnisse? Eine umfangreiche Einschätzung der aktuellen Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Monique Rockhoff
Junior Produktmanagerin Milch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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