Europa | Rohmilch | Erzeugerpreise

Deutlicher Abwärtstrend der EU-Milcherzeugerpreise

15.05.2026 (AMI) – Nach einem hochpreisigem Jahr 2025 gerieten die Milcherzeugerpreise in der EU-27 ab dem Herbst zunehmend unter Druck. Zu Beginn des Jahres 2026 lagen die Auszahlungspreise in den meisten Mitgliedstaaten deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Innerhalb der EU-27 war das Jahr 2025 in der Summe von langfristig gesehen hohen Milcherzeugerpreisen gekennzeichnet, was vor allem auf die stabile Entwicklung in den ersten drei Quartalen zurückzuführen war. Im letzten Jahresquartal gingen die Erzeugerpreise im Mittel der europäischen Mitgliedstaaten dann sukzessive zurück. Insgesamt zahlten die Molkereien, nach Berechnungen der AMI auf Grundlage von Veröffentlichungen der EU-Kommission, im EU-Schnitt im Jahr 2025 knapp 52,5 Ct/kg Kuhmilch mit natürlichen Inhaltsstoffen ab Hof aus. Das waren knapp 4,0 Ct/kg mehr als im Jahr zuvor.

Der seit Oktober 2025 vorherrschende Abwärtstrend setzte sich auch im neuen Jahr weiter fort. Im Februar lagen die Erzeugerpreise innerhalb der EU im Mittel bei 43,9 Ct/kg und damit um 1,3 Ct oder 2,8 % unter dem Wert von Januar. Gleichzeitig wurde damit das Niveau des Vorjahresmonats spürbar um 9,9 Ct verfehlt. Prozentual bedeutete das ein Minus von 18,3 % im Vorjahresvergleich.

Welche Veränderungen gab es bei den Auszahlungsleistungen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten? Und Wie Entwickelten sich die Erzeugerpreise für Bio-Milch auf EU-Ebene? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer Analyse in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Monique Rockhoff
Junior Produktmanagerin Milch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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