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Hohe Milchmengen prägen Marktgeschehen

21.05.2026 (AMI) – Im ersten Quartal von 2026 lag das Milchaufkommen weiterhin bedeutend über dem Vorjahresniveau, und dass flächendeckend in allen Bundesländern. Die umfangreiche Rohstoffverfügbarkeit führte zu deutlichen Produktionsausweitungen, insbesondere bei Milch- und Molkenpulver sowie bei Butter und Käse.

Durch das umfangreiche Milchangebot stand den hiesigen Molkereien deutlich mehr Rohstoff für die Weiterverarbeitung zur Verfügung. Insbesondere die Herstellung haltbarer Produkte wurde ausgeweitet. So lag die Produktion von Magermilchpulver im ersten Quartal 2026 in Deutschland um 21,2 % über dem Vorjahreszeitraum. Die Produktionsmengen übertrafen dabei konstant das Vorjahresniveau. Begünstigt wurde diese Entwicklung zusätzlich durch eine international belebte Nachfrage. Begrenzend wirkten hingegen die Kapazitäten der Trockentürme, die angesichts der hohen Milchmengen teilweise an ihrer Auslastungsgrenze arbeiteten.

Auch die Molkenpulverproduktion lag von Januar bis März 2026 durchgehend über dem Vorjahresniveau. Hier stellte jedoch das Rohprodukt Molke einen limitierenden Faktor dar, da dieser Rohstoff verstärkt in die Herstellung von Molkenderivaten floss. Diese erfreuten sich im Zuge des anhaltenden Trends zu eiweißreicher Ernährung wachsender Beliebtheit. Zudem konkurrierte Molkenpulver mit Magermilchpulver um die verfügbaren Trocknungskapazitäten. In der Summe des ersten Quartals wurde 4,5 % mehr Molkenpulver erzeugt als im Vorjahreszeitraum. Die Produktion von Vollmilchpulver nahm im gleichen Zeitraum um 5,8 % zu.

Wie entwickelte sich die Milchanlieferung in Deutschland im Detail? Und wie verlief die Herstellung von Butter, Käse und den weiteren Milcherzeugnissen? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer Analyse in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.
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Beitrag von Monique Rockhoff
Junior Produktmanagerin Milch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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