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Hohe Milchanlieferung prägt Produktion von Milcherzeugnissen

11.06.2026 (AMI) – Bei der Herstellung von Milchprodukten in der EU-27 kam es im ersten Quartal 2026 zu teils deutlichen Verschiebungen. Bei insgesamt umfangreichem Rohstoffaufkommen wurden im Vorjahresvergleich spürbar mehr Magermilchpulver und Butter hergestellt.

Im ersten Quartal des aktuellen Jahres hat sich die Milchanlieferung in der Summe der 27 EU-Mitgliedstaaten expansiv entwickelt. Damit hat sich der Aufwärtstrend, der im April 2025 eingesetzt hatte, fortgesetzt und die Mengen bewegten sich anhaltend deutlich über dem Vorjahresniveau.

Infolge des expansiven Milchaufkommens konnte die Herstellung von Milchprodukten in der EU-27 im ersten Quartal 2026 überwiegend ausgeweitet werden. Der stärkste Produktionsanstieg war bei Magermilchpulver zu beobachten. Wie aus Daten der EU-Kommission hervorgeht, lag die EU-weite Erzeugung um 15,7 % über dem Vorjahresniveau. Auch bei Butter lag die EU-Produktion in den ersten drei Monaten von 2026 sehr deutlich über dem Vorjahresniveau. Der Zuwachs von 11,1 % führte zu einer Gesamtproduktion von knapp 592.000 t Butter, wovon rund ein Viertel auf Deutschland entfiel.

Wie stellten sich die Entwicklungen bei Magermilchpulver, Butter und den weiteren Milcherzeugnissen auf Ebene der Mitgliedstaaten dar? Und wie entwickelten sich die Produktpreise in der EU in den ersten fünf Monaten von 2026? Eine detailreiche Analyse finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Ihren Zugang zum Expertenwissen!

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Beitrag von Michelle Kuhn
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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