Deutschland | Butter | Nachfrage

Hohe Temperaturen dämpfen Butterabsatz

02.07.2026 (AMI) – Die Abrufe von Formbutter haben sich über den Monatswechsel zum Juli leicht abgeschwächt, bewegten sich jedoch weiterhin im saisonüblichen Rahmen. Die Notierung wurde zur Vorwoche unverändert fortgeschrieben.

Die Nachfrage nach abgepackter Butter bewegte sich über den Monatswechsel hinweg weiter in ruhigen Bahnen. Die Abrufe des Lebensmitteleinzelhandels fielen im Zuge der teilweise bereits begonnenen Sommerferien niedriger aus als in den Wochen zuvor. Zudem dürfte die hochsommerliche Wetterlage Ende Juni den Absatz zusätzlich gedämpft haben. Laut nationaler Verkaufsstatistik wurden die Mengen der entsprechenden Vorjahreswochen dadurch unterschritten. Insgesamt bewerteten die Marktbeteiligten den Absatz jedoch weiterhin als saisonüblich.

Preislich stellte sich die Situation in der Berichtswoche weiter stabil dar. Die Notierung für Formbutter wurde von der Süddeutschen Butter- und Käse-Börse am 01.07.26 gegenüber der Vorwoche unverändert bei 3,85 bis 4,45 EUR/kg belassen. Auf diesem Preisniveau bewegt sich die Notierung bereits seit Anfang Mai. Für Verbraucher kostete ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter im Preiseinstiegssegment Anfang Juli weiterhin 1,05 EUR. Damit blieb der Preis gegenüber dem Vormonat unverändert und lag zugleich um 94 ct unter dem Niveau von Juli 2025.

Wie entwickelte sich die Lage am Markt für Blockbutter? Und wie standen sich Angebot und Nachfrage an den Teilmärkten für Rohmilch, Käse und Dauermilcherzeugnisse gegenüber? Eine umfangreiche Einschätzung der aktuellen Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Michelle Kuhn
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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