Deutschland | Käse | Nachfrage

Kontinuierlicher Warenausgang am Käsemarkt

09.07.2026 (AMI) – Der Schnittkäsemarkt präsentierte sich Anfang Juli weitgehend ausgeglichen. Das Sommergeschäft verlief weiterhin lebhaft, während die infolge der hohen Temperaturen sinkende Milchanlieferung das Angebot zunehmend begrenzte.

Anfang Juli zeigte sich der deutsche Käsemarkt weiter in einer stabilen Verfassung. Der Absatz im Inland wurde von den Anbietern insgesamt als gut und saisonüblich eingeschätzt. Vom Lebensmitteleinzelhandel sowie aus dem GV-Bereich gingen weiterhin rege Bestellungen ein. Vor allem Mozzarella war angesichts der hohen Außentemperaturen verstärkt gefragt. Aber auch die Abrufe von Schnittkäse bewegten sich weiter auf hohem Niveau. Dämpfende Effekte aus der inzwischen in einigen Bundesländern begonnenen Ferienzeit waren bislang nur regional teils spürbar. Die Industrie rief Ware aus bestehenden Kontrakten planmäßig ab.

Anfang Juli standen sich Angebot und Nachfrage am Käsemarkt recht ausgeglichen gegenüber, was zuletzt zu einer weitgehend unveränderten Bestandssituation geführt hat. Die Hersteller beschrieben ihre Vorräte in den Reifelagern weiterhin als für die Jahreszeit eher unterdurchschnittlich und von junger Altersstruktur. Die Käseproduktionen mussten laut ersten Berichten Anfang Juli gedrosselt werden. Hintergrund war die infolge der Rekordtemperaturen eingebrochene Milchanlieferung. Dadurch stand an den Verarbeitungsmärkten weniger Rohstoff für die Schnittkäseherstellung zur Verfügung und die Werke liefen zuletzt nicht mehr auf Volllast.

Wie stellte sich die Exportsituation am Käsemarkt Anfang Juli dar? Und wie entwickelten sich die Preise an den Teilmärkten für Rohmilch, Butter und Dauermilcherzeugnisse? Eine umfangreiche Einschätzung der aktuellen Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Michelle Kuhn
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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