Deutschland | Rohmilch | Angebot

Milchmengen nach Hitzeeinbruch erholt

23.07.2026 (AMI) – Die Milchanlieferung in Deutschland legte in der ersten vollen Juliwoche wieder zu, nachdem sie zuvor hitzebedingt deutlich gesunken war.

Anfang Juli ist die bundesweite Milchanlieferung entgegen dem saisonüblichen Trend wieder deutlich gestiegen. Zuvor hatten die Rekordtemperaturen rund um den Monatswechsel von Juni auf Juli zu einem spürbaren Rückgang der Milchmengen geführt. Mit der zuletzt wieder kühleren Witterung scheint sich das Rohstoffaufkommen jedoch rasch erholt zu haben. Nach Berechnungen der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) wurden in der 28. Kalenderwoche 3,7 % mehr Milch erfasst als in der Vorwoche. Damit wurde auch das Vorjahresniveau wieder deutlicher um 4,0 % übertroffen; in der Vorwoche hatte sich der Vorsprung auf ein Minimum verringert. In der Summe der ersten 28 Kalenderwochen stand den Molkereien gut 5,8 % mehr Milch zur Verfügung als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Wie gestaltete sich die Lage an den deutschen Rohstoff- und Produktmärkten in der zweiten Julihälfte? Und wie entwickelten sich die Spotpreise für Rohmilch? Antworten auf diese Fragen finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Michelle Kuhn
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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