Deutschland | Zitrusfrüchte | Angebot

Zitrusfrüchte nun zunehmend aus dem Mittelmeerraum

12.10.2017 (AMI) – Mit der herbstlichen Witterung halten vermehrt die Zitrusfrüchte Einzug in die Regale des Lebensmitteleinzelhandels. Kamen Zitronen, Orangen und Easy Peeler zuletzt noch aus Übersee, dominieren nun verstärkt Lieferungen aus Spanien das Angebot.

Bei Zitronen sind die Bestände aus Übersee förmlich geräumt. Aus Spanien wie auch aus der Türkei stehen ausreichende Mengen zur Verfügung. In Angebotsaktionen im LEH kostet das 500-g-Netz Zitronen zwischen 1,19 und 1,49 EUR. Italienische Bio-Zitronen siedeln sich im ähnlichen Preisspektrum an. Für die Netzware sind reichlich Zitronen greifbar, knapper ist eher lose Ware, da es aufgrund der fehlenden Niederschläge in Spanien an Fruchtgröße fehlt.

Auch bei Easy Peelern überwiegen inzwischen spanische Herkünfte das Sortiment. In den Ketten bilden die Sorten Nadorcott und Ori aus Übersee die Ausnahme. Sowohl bei Netzware als auch bei losen Clementinen stehen spanischen Frühsorten an erster Stelle. Inzwischen sind die jährlich zurückgehenden Mengen an Satsumas zum größten Teil geräumt. Marktführend bei Netzware sind jetzt Marisol. An den Großmärkten stehen zurzeit steigende Mengen an Oronules zur Vermarktung bereit. Preislich grenzt sich die Zwischensorte deutlich von Marisol ab und siedelt sich im Premiumbereich an.

Wie werden sich die Preise weiter entwickeln? Behalten Sie mit dem Onlinedienst Markt aktuell Obst den Überblick über die tägliche Entwicklung der Großhandelsabgabepreise bei Zitrusfrüchten und anderen Obstarten. Sichern Sie sich hier Ihren persönlichen Zugang zu unseren Marktinformationen.

Interessieren Sie sich für das Angebotsaufkommen im Ursprung? In der Markt Woche Obst und Gemüse finden Sie eine aktuelle Analyse zur spanischen Zitrusernte in der Saison 2017/18.

Beitrag von Ursula Schockemöhle

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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