Deutschland | Vieh & Fleisch | Marktprognose

Vorschau auf die Vieh- und Fleischmärkte im Februar 2018

31.01.2018 (AMI) – Der Nachhol- und Ergänzungsbedarf auf den Fleischgroßmärken und damit auch bei den Schlachtunternehmen wurde nach dem Jahreswechsel im Januar relativ rasch gedeckt. Zugleich fiel das Angebot an schlachtreifen Jungbullen in dieser Zeit eher umfangreich aus, die Preise standen zeitweise deutlich unter Druck.

Seit der Monatsmitte hat sich der Handel aber stabilisiert, die Angebotsmengen gingen etwas zurück. Auch im Februar dürfte der Handel mit Jungbullenfleisch üblicherweise auf Sparflamme verlaufen. Preisschwächen sind in dieser Zeit üblich.

Befestigung der Schlachtschweinepreis im Februar erwartet

Das Jahr 2018 begann für die Schlachtschweinehalter alles andere als positiv. Bereits auf niedrigem Niveau gestartet, gerieten die Preise dennoch schnell unter Druck. Die umfangreichen Überhänge und eine schwächelnde Fleischnachfrage verursachten dabei Probleme. In den vergangenen Jahren belebte sich die Fleischnachfrage im Februar allerdings zumeist langsam. Zudem dürfte das Angebot in den kommenden Wochen eher normalisieren, auch wenn nach den jüngsten Viehzählungsergebnissen kaum von rückläufigen Mengen auszugehen ist. Daher dürften sich die Erzeugerpreise im Februar mindestens stabil entwickeln, auch kleinere Anstiege erscheinen nicht gänzlich unmöglich.

Auf welche Marktverhältnisse sich die Erzeuger einstellen müssen, lesen Sie in der Vorschau der AMI.

Eine Marktanalyse mit Preisgrafik gibt es jeweils zu den Märkten:
• Jungbullen
• Schlachtkühe
• Schwarzbunte Nutzkälber
• Fleckviehkälber
• Schlachtschweine
• Ferkel
• Lämmer

Die vollständige und ausführliche Monatsvorschau zur Entwicklung an den Schlacht- und Nutzviehmärkten im November inklusive Grafiken finden Sie in unserem Online Dienst Markt aktuell Vieh & Fleisch unter Statistiken/Deutschland/Marktvorschau oder hier.

Beitrag von Dr. Tim Koch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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