Deutschland | Südfrüchte | Angebot

Ananas sind weiterhin nicht reichlich verfügbar

16.03.2017 (AMI) – Bei Ananas bleibt es auf der Angebotsseite angespannt, da die Zufuhren aus Mittelamerika nach wie vor eingeschränkt sind. Noch immer haben die Kulturen nicht die Schäden aus den Wetterkapriolen im Jahr 2016 ausgeglichen.

In Anbetracht der Kulturdauer rechnen die Anbieter auch kurzfristig nicht mit einer Angebotswelle. Die Mitte März laufenden Angebotsaktionen im Lebensmitteleinzelhandel mit Verkaufspreisen ab 1,19 EUR/St. passen daher nicht zur Angebotslage. Um die Nachfrage seitens der Ketten in ausreichendem Umfang bedienen zu können, sind die Märkte an kleinen Kalibern förmlich leergefegt. An die Großmärkte kommt aktuell nur sporadisch Ware. Alternativ greifen die Händler auf die deutlich höher bewerteten großen Kaliber zurück und nehmen das langsamere Absatztempo in Kauf.

Ausführliche Analysen zum aktuellen Marktgeschehen bei Ananas und anderen Südfrüchten wie Avocados oder Mangos finden Sie in der wöchentlich erscheinenden Markt Woche Obst & Gemüse . Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich Ihren persönlichen Zugang zum Expertenwissen der AMI.

Beitrag von Gabriele Held

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Login

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Zwiebelgemüse | Marktversorgung

Zwiebelernte steht vor dem Höhepunkt

24.08.2017 (AMI) – Mit dem Übergang auf den September wird die Ernte der Speisezwiebeln in allen wichtigen Anbauregionen voll einsetzen. Bisher hatten die intensiven Niederschläge die Ernte in einigen Regionen erschwert. Mit steigender Warenverfügbarkeit geben die Preise saisonüblich nach.  Mehr

Deutschland | Gemüse | Handel

Gemüse erzielt Rekordumsatz an Erzeugermärkten

21.08.2017 (AMI) – Bei einer kleineren Absatzmenge sind die Verlaufserlöse der deutschen Erzeugermärkte bei Gemüse im vergangenen Jahr um 5 % gestiegen und stellten damit einen Rekord auf.  Mehr

Deutschland | Stängelgemüse | Strukturdaten

Eine Spargelsaison der Extreme spiegelt sich auch in den Bewertungen wider

18.08.2017 (AMI) – Die deutsche Spargelsaison 2017 war von mehreren Extremen geprägt. Diese wirkten sich auf Angebot, Preis und Nachfrage aus. Diese Extreme finden sich nun auch in den Einschätzungen der Spargelproduzenten zur Saison 2017 wieder. Insgesamt wurde die Spargelsaison schlechter bewertet als im Vorjahr. Lediglich die bessere Bewertung der Erntemenge verhindert ein noch schlechteres Ergebnis.  Mehr